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Bewertungen für LEPA NEOllusion (LPANL12)

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Bewertungen (20)

4.8 von 5 Sternen

Bewertungsverteilung

  • Absolut zu empfehlen, Preis Leistung unschlagbar, kühl …

    Absolut zu empfehlen, Preis Leistung unschlagbar, kühl einen i7 4770 problemlos und leise auf 60Grad bei Volllast

    Zudem ist die RGB Steuerung sehr einfach und reagiert sehr Präzise
  • Qualitativ sehr gut verarbeitet und optisch der absolute …

    Qualitativ sehr gut verarbeitet und optisch der absolute knaller.... die rgb beleuchtung ist wirklich sehr nice! Montage ist kinderleicht, das war mein erstes mal und ich hatte keine schwierigkeiten!
    mindfactory hat super schnell geliefert hab nichts zu meckern!
  • 1Als Ich das Paket empfangen hatte und geöffnet …

    1Als Ich das Paket empfangen hatte und geöffnet hatte, lachte mich direkt der Kühlkörper an. Im Paket selbst ist alles drin, was man braucht, um den Kühler zu installieren. Nicht nur AMD Prozessoren sind für diesen Tower kühler geeignet, sondern auch Intel CPUs, Ich persönlich besitze einen Intel Core I5 3550 mit einem 1155 Sockel, der natürlich passt.
    Darin enthalten sind spezielle ground plates für die schon genannten AMD CPU sowie auch Intel CPUs, darüber hinaus ist auch Wärmeleitpaste dabei.

    2 Naja, der Zusammenbau bzw. die Installation war für mich erstmal nicht so einfach, da ich noch nie zuvor eine Tower Kühlung genutzt hatte, aber ich habe es hinbekommen. Wobei ich sagen muss, dass die Gebrauchsanleitung für Anfänger wie für mich schon ziemlich verwirrend war, aber durch Tutorials im Internet sollte es jeder hinbekommen!

    3.1 Also bei der Lautstärke war ich wirklich überrascht, denn als ich den riesigen Ventilator gesehen hatte, dachte ich mir, dass dieser nicht besonders leise sein kann, aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt, im Normalzustand auf dem Desktop ist der Pc fast nicht zu hören!
    - Allerdings muss ich sagen, dass der Ventilator anfangs komische Geräusche von sich gegeben hatte, es war wie ein Zirpen wie bei einer Grille, aber das hat sich nach einen Tag auch gelegt.
    Beim Spielen wird er etwas lauter, aber, wenn man beim Spielen den Sound an hat, wie es normalerweise üblich ist, hört man den PC auch nicht großartig.

    3.2 Jetzt kommen wir zu dem, was ihn besonders macht meiner Meinung nach
    Die RGB Beleuchtung. Diese kann man mit der mitgelieferten Fernbedienung jeweils An und Aus schalten. Heißt Wenn man den PC auf dem Tisch stehen hat und die Lichter einen stören, kann man diese schnell ausstellen bzw. dimmen! Außerdem hat man 16 verschiedene Farben zur Auswahl sowie auch verschiedene Modi. Man kann zwischen 4 Modi wählen und zwar
    - Flash lässt den Tower in einer gewählten Farbe aufblinken.
    - Sparkle lässt den Tower in einer gewählten Farbe aufatmen Dimmt das Licht, bis es aus ist und geht dann wieder langsam an

    - Auto1 lässt den Tower in allen 16 Farben blinken.
    -Auto2 ist ein Mix aus Sparkle und Auto1. Farbwechsel beim Atmen

    Die Stärke der RGBs bzw. Helligkeit Man kann die Beleuchtung je nach Bedarf anpassen. D.h man kann die Lichter dimmen bzw. heller machen. Die Helligkeit des Towers ist so enorm, dass es fast meinen ganzen Computer ausleuchtet! Leider konnte ich nicht herausfinden, wie viel Lumen die RGBs tatsächlich erreichen! Darüber hinaus ist das Firmenlogo auf der Oberseite des Tower Kühlers abgebildet und auch beleuchtet!

    3.3 Der komplette Kühlkörper ist komplett in Schwarz gehalten, allerdings sind jeweils an beiden Seiten links und rechts weiße Plastikkappen, in denen sich die LEDs bzw. RGBs befinden, diese beleuchten sehr gut das weiße Plastik und lassen die Farben in sehr schön kräftig leuchten. Den Ventilator kann man abnehmen und ggf. auf die andere Seite des Towers anbringen oder auch höher oder niedriger setzen, sollten die RAM Riegel im Weg sein.
    Die Kabel sind in einem schlichten Schwarz gehalten, also sind diese auch nicht besonders auffällig!

    4 Erstmal hatte ich ein normales Standardkühlsystem installiert, daher kann ich lediglich anmerken, welche Unterschiede sich bemerkbar gemacht haben!
    Siehe Screenshots
    Was man auf jeden Fall sehen kann, wenn man sich die beiden Screenshots anschaut und vergleicht, ist, dass die Temperatur um ca. 50% gesunken ist!
    Vorher durchschnittlich 65°C
    Nachher Mit der Tower Kühlung durchschnittlich ca. 35%

    5 Fazit
    Alles im allem bin ich überzeugt! Das Design des LEPA NEOllusions ist einfach gehalten, aber trotzdem ein wahrer Blickfang!
    Die Steuerung der RGBs wurde sehr gut mit der Fernbedienung gelöst. Mehrere Modi sind ebenfalls integriert. Die Kühlung der CPU ist gut, bzw. definitiv besser als bei meiner alten Kühleinheit. Ich bin von diesem Tower Kühler vom Hause LEPA überzeugt, er ist qualitativ hochwertig und jeden Cent wert!
    Unter dem Strich bin ich überzeugt von der Qualität und werde ihn jedem weiter empfehlen!
  • Ich durfte den Lepa NEOIllusion als Produkttester gratis …

    Ich durfte den Lepa NEOIllusion als Produkttester gratis testen, was jedoch meine subjektive Meinung nicht eingeschränkt oder verändert hat. Alle meine Erfahrungen sind subjektiv gehalten und spiegeln mein persönliches Empfinden wieder.

    - Design
    Schwarz eloxiertes Metall und schlichtes Design trifft auf RGB in mehreren Zonen, somit liegt der Lepa NEOIllusion vollkommen im Trend. Der erste Eindruck gelingt gut und macht ordentlich was her. Denn der schwarz eloxierte Körper passt in die meisten Gehäuse sehr gut hinein. Also eingebaut und angeschlossen und siehe da, es werde Licht. Die RGB-fähigen LEDs leuchten sehr gut aus und können dazu auch sehr hell eingestellt werden. Durch die kräftigen Farben kann der Lepa NEOIllusion an jedes Thema angepasst werden, gerade die Farbe rot macht hierbei einen richtig guten Eindruck. Alles in allem überzeugt der Kühler somit im Reiter Design und bekommt von mir glatte 55 Punkten.

    - Verarbeitung
    Ein Luftkühler im oberen Preissegment, was der NEOIllusion mit seinen ca. 60€ nun mal ist, muss einen gewissen Standard an Qualität und Verarbeitung aufweisen. Dies ist bei meinem Testprodukt vollkommen gegeben und zeichnet sich durch eine makellose Lackierung sowie eine plane und sehr fein polierte Kontaktplatte aus, welche somit eine gute Kühlung ermöglichen sollte. Ebenso wurden die zwei LED-Platten schön verbaut und auch hier sind keinerlei Makel zu sehen. Damit erhält auch hier der Lepa NEOIllusion 55 Punkten durch seine bisher makellose Verarbeitung.

    - Kompatibilität
    Kompatibel ist der Lepa NEOIllusion mit allen gängigen Plattformen
    Intel
    LGA 775 1150 1151 1155 1156 1366 2011 2011-3
    AMD
    AM2 AM2+ AM3 AM3+ AM4 FM1 FM2 FM2+
    Auch für die neuesten Plattformen liegt schon Mountingmaterial vor. Hier ist zu beachten, dass das Nachrüstkit für AM4 von Mindfactory zur Verfügung gestellt worden ist und regulär nicht im Lieferumfang enthalten ist.

    Ein K.O.-Kriterium ist somit für keinen Nutzer wegen der Kompatibilität gegeben und somit erhält der Kühler auch hier wieder volle Punktzahl 55.

    - Temperatur Geräuschentwicklung
    Ein Kritikpunkt ist leider die Kategorie der Temperaturen und der Geräuschentwicklung. Hier schneidet der Lepa NEOIllusion nur durchschnittlich ab. Wahrscheinlich auch deswegen, weil der 120mm Lüfter nicht ganz von Kühllammelen bedeckt ist und somit die aufprallende Luft durch die fingerbreite Öffnung entweicht. Die Temperaturen betragen bei einem übertaktetem Intel Q9400 auf max. Drehzahl 47°c und 50°c mit dem mitgelieferten Drosselungsadapter. Getestet wurde über je 20 Minuten Stresstest auf 100% Dauerleistung der CPU. 47°c sind recht gut und haben mich auch etwas überrascht, leider leidet hierunter jedoch die Geräuschkulisse. Bei max. Drehzahl ca. 2.000 RPM ist der Standardlüfter des NEOIllusion stark hörbar und auch auf Dauer recht nervig.
    Mit dem beigelegtem Drosselungsadapter jedoch ist die Geräuschkulisse sehr angenehm und nur noch leicht hörbar, die 3°c Unterschied somit auch verkraftbar.

    Hier noch einige Vergleichswerte
    Lepa NeoIllusion min. 50°c
    Lepa NeoIllusion max. 47°c
    Enermax Liquimax 240 min. 46°c
    Enermax Liquimax 240 max. 41°c
    Cooler Master V8 45,5°c
    Lepa NEOIllusion mit NZXT Lüfter 50°c
    Lepa NEOIllusion mit Aigo Lüfter min. 56,5°c
    Lepa NEOIllusion mit Aigo Lüfter max. 50°c

    Der NEOIllusion landet somit im soliden Mittelfeld, jedoch muss erwähnt werden das es in diesem Preissegment einige Kühler gibt, welche eine bessere Kühlleistung bieten können. Jedoch wird der Hauptgrund sich den NEOIllusion zu kaufen nicht einzig die Kühlleistung sein, sondern oftmals die Optik. Ein normales Overclocking ist hiermit jedoch auch möglich und tut dem ganzen keinen Abstrich.

    Dadurch das die Kühlleistung jedoch mehr als nur ausreichend ist verdient sich der bunte Lepa Kühler 3.55 Punkten.

    - RGB-Beleuchtung
    Das wohl auffälligste Feature dieses Kühlers - Seitlich angebrachte RGB-LEDS und ein RGB beleuchtetes Lepa Logo zieren die Optik dieses Kühlers und geben ihm seine Einzigartigkeit.
    Dabei ist die Ausleuchtung sehr stark und dank der mitgelieferten Fernbedienung gut anpassbar, die Farben sind gut gelungen und schön kräftig. Auch werden ein paar Modis geboten

    Flash Die ausgewählte Farbe blinkt schnell auf und ab.
    Sparkle Ist ein breath Effekt welcher in der ausgewählten Farbe pulsiert.
    Auto1 Alle Farben blinken nacheinander schnell auf und ab.
    Auto2 Breathing Effekt der in allen Farben nacheinander pulsiert.

    Dazu können natürlich auch statische Farben festgelegt werden. Die Farbpalette hierbei liegt bei 16 verschiedenen Farben. Kritik gibt es von mir wegen den mangelnden Modis. Leider ist dort nichts Innovatives zu finden. Diese vier vorhandenen Modis, welche nur zwei Effekte bieten sind etwas mager ausgefallen und gefallen mir persönlich nicht sonderlich gut. Ich hätte mir dort mehr einzeln ansteuerbare LEDs gewünscht, die mehr und auch hochwertigere Effekte bieten.

    Daher erhält die RGB Beleuchtung des Lepa NEOIllusion 45 Punkten.

    - Installation, Features
    Leider ist die Installation des Kühlers eher unhandlich ausgefallen. Zu allererst wird eine Backplate an den hinteren Teil des Mainboards installiert, anschließend werden ja nach Plattform zwei Befestigungsplatten an der Vorderseite des Mainboards angebracht. Bis dahin ist alles recht simpel, allerdings soll nun eine Befestigungsplatte auf die Kühlplatte des Kühlers platziert werden und anschließend auf den angebrachten Halterungen des Boards angeschraubt werden. Es ist leider schlecht beschreibbar, aber man kann so viel dazu sagen - es hat einige Nerven gekostet und ist meiner Meinung nach nicht Anwenderfreundlich geplant worden.

    Nach der eigentlichen Befestigung wird der Lüfter über einen 4Pin PWM Stecker angeschlossen und die RGB Beleuchtung über einen 3Pin Stecker. Dass die Stecker getrennt sind macht Sinn, falls man den Lüfter mal austauschen möchte. Falls man dies machen möchte muss man einfach die Lüfterhalterung vom Kühler abklippen und den Lüfter ausschrauben, doch dort ist der nächste Kritikpunkt versteckt. Die Antivibrationsmatten sind leider exakt auf die Schrauben geklebt, sodass diese erst mit einem Messer vorsichtig entfernt werden müssen.

    Die Installation bietet einige Hürden und könnte durchdachter sein, daher bekommt der NEOIllusion hier 35 Punkten.

    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Über die Haltbarkeit kann ich leider nach ca. zwei Wochen Dauerbelastung nicht viel sagen.
    Im Vergleich zu anderen Produkten des Preissegments hapert es an Kühlleistung - das ist wohl auch der größte und schwerwiegendste Kritikpunkt. Allerdings wird sich wohl niemand diesen Kühler der Kühlleistung wegen anschaffen, sondern wegen seines auffälligen Designs und hier hebt er sich von der Konkurrenz ab. Wer einen Eyecatcher mit RGB Beleuchtung in seinem PC möchte ist hier gut bedient und kann ohne Sorgen zugreifen, auch für Overclocking ist er geeignet und wird somit auch bei mir eingebaut bleiben. Wer jedoch auf die niedrigsten Temperaturen setzt wird hier wohl nicht glücklich werden und sollte die Finger davonlassen.

    Im Vergleich zu anderen Produkten hebt sich der Lepa NEOIllusion nur durch sein Design ab, die Kühlleistung ist durchschnittlich, daher erhält der Kühler hier 3.55 Punkten.

    - Fazit
    Der Lepa NEOIllusion ist optisch ein gelungener Kühler mit ein paar Schwächen. Fallen diese für einen selbst aber nicht sonderlich ins Gewicht ist er durchaus zu empfehlen. Daher empfehle ich ihn für alle jene, welche einen optisch ansprechenden Kühler suchen, welcher wiederum an verschiedene Themen des PCs angepasst werden kann. Jeder der jedoch für sein Geld das beste Overclockingpotential sucht und auf minimale Temperaturen für sein Geld steht ist er womöglich nicht gedacht. Für mich jedoch ein gelungenes Produkt welches mir beim Testen viel Freude bereitet hat. Die durchschnittliche Punktezahl wird errechnet durch ein zusammenfassen der einzelnen Teilpunkte, wobei hierbei die Temperatur Geräuschentwicklung sowie das Design doppelt gewertet wurden.

    Daraus ergibt sich die Endpunktzahl von 4.25 Punkten.
  • - Lieferumfang Die OVP ist solide und alle Teile werden …

    - Lieferumfang
    Die OVP ist solide und alle Teile werden durch Pappe ausreichend geschützt. Ich konnte keinen Kratzer oder eine deformierte Kühlplatte finden. - So weit so gut!
    Der Neollusion CPU Kühler kommt mit einem 120mm LEPA-Kühler, LED-Leuchtkörper, Anschlussteile für alle aktuellen Intel und AMD Sockel siehe Kompatibilität, Stromverlängerungskabel, Molex-Adapter Lüftersteuerung und einer Fernbedienung. An Anschlussschrauben wird nichts fehlen, es wurde hierbei an jeden der unten genannten Sockel gedacht. Eine LEPA Wärmeleitpaste liegt auch bei. Als Handbuch liegt ein Faltheftchen bei welches zwar übersichtliche Bilder, aber nur kurze Beschreibungen beinhaltet. Das Nachrüstkit für AM4 wurde von Mindfactory für den Test zur Verfügung gestellt und gehört nicht zum regulären Lieferumfang.


    - Design
    Der Kühlkörper besteht ganz klassisch aus vier Heatpipes und von oben gesehen konvexen Kühlfinnen. Die Heatpipes gucken oben etwa einen Zentimeter heraus und sind umgeben von den sog. Flügeln Vortex Generator Flow-Design welche für eine bessere Verteilung der Abluft sorgen.
    Das Design sticht natürlich hervor, im Gegensatz zu vielen LED-Kühlern sind die LEDs nicht im Lüfter eingebaut, sondern zieren den Kühlkörper an seinen kurzen Seiten. Das sorgt für eine großräumige Beleuchtung in allen Richtungen außer auf Lüfterseite, dieser liegt im Weg des direkten Licht. Trotzdem, die LEDs beleuchten auch den Schattenbereich des Lüfters.
    Der Kühler ist mit einer mattschwarzen SNTC-Beschichtung versehen, welche vor Oxidation schützen soll. - Was man auf den Bildern nicht sehen kann, der Lüfter ist mit Einraststiften am Kühlkörper befestigt und ein Vibrationsschutz weiche Gummistreifen liegt dazwischen. Der Kühler+Lüfter ist sehr schlank 7cm lang, 16cm hoch und 12,7cm breit. Gewicht per Küchenwaage 670g.


    - Kompatibilität
    Kompatibel ist der Kühler mit folgenden Sockeln
    - Intel LGA 7751150115111551156136620112011-3
    - AMD AM2AM2+AM3AM3+FM1FM2FM2+ Adapter für AM4 bei Lepa gratis erhältlich
    Für BEIDE Sockel kommen die nötigen Teile. - Da nicht jede Tüte beschriftet ist, kann das für anfängliche Verwirrung sorgen.
    Achtung, der Kühler ist 16cm hoch, dass kann bei einigen Gehäusen für böse Überraschungen sorgen, also bitte nachmessen!


    - Installation
    Auf der einen Seite ist es natürlich markttauglich, wenn ein Produkt eine große Kompatibilität anbietet. Jedoch bedeutet so viel Flexibilität auch eine Menge an Teilen. Und mit Menge, meine ich Menge. - Da die Tüten nicht nach Sockel sortiert sind, muss man teilweise seine Teile zusammensuchen. Für den Anfänger eher nicht so prickelnd, aber dank des Handbuchs besonders dank der Bilder, kann es jeder schaffen. Nur die Beschreibungen sind sehr, sehr kurz und somit nicht wirklich hilfreich. Der Einbau erwies sich als relativ simpel, in weniger als 15min ist der Computer mit dem neuen Lüfter hochgefahren. Ich nutze einen Intel Sockel und hatte somit einfaches Spiel, nur beim Aufbau des AMD-Sattel sehe ich eventuelle Schwierigkeiten, da diese mehr Teile beinhalten. Übrigens der Kühler passt aufgrund seiner höhe nur gerade noch so in meinen Tower.


    - Temperatur und Geräuschentwicklung
    Zum Geräuschpegel kann ich flüstern unhörbar. Ist zwar ein großer Lüfter verbaut, aber mit meinem Silent-Gehäuse kann ich nichts hören.
    Die Temperaturen sind relativ Standard
    Bei 100% Last um die 60°C Getestet mit Prime95
    Beim Gaming um die 30-35°C WoT, LoL, CSGO
    Im idle und Office um die 20-25°C Firefox, Youtube
    Also kein Unterschied zu meinem Brocken.


    - Features
    Nun zum besten Teil der Produktbewertung! Was kann das Teil eigentlich? - Nunja, zuerst natürlich den Prozessor abkühlen und dabei stylisch aussehen. Aber es handelt sich hierbei nicht einfach nur um LEDs, die beim Hochfahren angehen. - Es geht hier ganz besonders um die Fernbedienung. Die Macht ganz ohne großes Gehäuse öffnen oder BIOS Umstellungen die Farbe des Interiors zu ändern, ist ganz schön sick! Die verschiedenen Modi und das ganze Spektrum des RGB sind hier möglich. Am Leistungsdatenblatt kann man entnehmen, dass der Lüfter eine Kühlung bis 200W TDW anbietet. Dazu das Vortex Design der Kühlplatten und die Spezialbeschichtung mehr kann man als Hersteller auch nicht mehr machen. Obwohl, Lepa scheinbar doch, denn auch der Lüfter ist speziell verarbeitet, mit konvexen Flügeln um eine noch bessere Kühlung zu ermöglichen. Die Heatpipes sind im direkten Kontakt mit der CPU, jedoch ist dies ja eigentlich schon wieder Standard.


    - RGB, Modi, Nutzen
    Rot Grün Blau, das suggeriert meiner Meinung nach die Verpackung, mehr ginge nicht?! - Aber natürlich doch, alle Nuancen zwischen diesen Farben. Die Möglichkeit zu Wählen ob und wie diese ineinander übergehen. Z.b. die Flash Modi oder eben die Helligkeit, welche in Stufen geregelt werden kann. Auch weiß ist möglich. - Was die Farben angeht bin ich da recht neutral. Licht finde ich gut, welche Farbe es hat ist mir da unwichtig. Da mein Tower geschlossen ist, sehe ich nur am vorderen Lüfter etwas von den LEDs und trotzdem gefällt es mir super. Besonders im Dunkeln und im Flash Modi. Farben sind sehr grell!!!


    - Haltbarkeit
    Die Kupferkühlplatte und der Aluminiumradiator. Beides geschützt durch die SNTC Super Nano Thermal Coneductive-Beschichtung sowie die Features wie Vortex Einlässe, welche einfach Hotspots verhindern glaube ich, dass der Kühler weit über seiner Garantie von 2 Jahren laufen wird. Mal ehrlich, was soll schon kaputtgehen? Wenn man das Teil nicht gleich fallen lässt, dann muss der Tower schon anfangen zu brennen. - Kurzgesagt, es handelt sich zwar um ein Verschleißteil, jedoch mit einer sehr langen Lebensdauer. Ich habe viel schlechtere Kühler schon über 5 Jahre verbaut, da sollte der Neollusion mindestens dasselbe bieten können.


    - Vergleich
    Zum Vergleich habe ich einen Alpenföhn Brocken. Meiner Meinung nach auch ein wunderbarer Kühler wenn es um das Preis-Leistungsverhältnis geht. Jedoch beim zweiten Blick, besonders nach dem Ausbau, fallen einem die vielen kleinen Details auf. - Aber zuerst zu den großen, der Brocken ist, seinem Namen entsprechend, größer, schwerer und hat zwei Lüfter. Der Radiator des Brocken ist viel empfindlicher, beim Ausbau leider verbogen. Der ganze Aufbau besonders aufgrund von Klammern ist sehr locker und es können sich Geräusche bilden bei offenen Gehäuse kann ich es hören. Der Brocken ist genug für mich, trotzdem muss man zugeben, das der Neollusion besser ist. Denn all die Features des Neollusion machen aus dem Kühler mehr, eben mehr als einfach nur ein Brocken. Der Neollusion ist auch Styleaspekt und für Leute mit hohen Anforderungen an der Kühlung auch technisch eine gute Wahl. - Also was kann der Brocken nun was der Neollusion nicht kann? Nunja, verdammt günstig sein, denn der Brocken ist bei fast gleicher Kühlleistung nur halb so teuer. Bietet aber auch nicht mehr als Kühlung. Hier übrigens zum Vergleich, der Brocken kühlt genauso wie der Neollusion. Der eine Grad Unterschied kommt wohl von der Umgebungstempratur. War ganz schön heiß



    - Fazit
    Kann ein Hersteller in punkto Qualität übertreiben? - Ja! Denn zuerst dachte ich an ein überteuertes Produkt, welches den Preis alleine durch die Fernbedienung rechtfertigt. Ich bin so froh den Kühler testen zu dürfen. So habe ich festgestellt, dass es sich hierbei um eine High-End Kühllösung ohne Wasser handelt. Was man unter High-End versteht ist natürlich unterschiedlich. Der eine wird mich anprangern den Neollusion zu sehr zu würdigen, der andere wird meinen ich habe die Wichtigkeit einiger Features nicht deutlich genug gemacht. Aber eben genau hier wird klar, ob man sich den Kühler kaufen sollte. - Will man einfach nur Kühlleistung, dann geht es eben günstiger. 55€ für einen CPU Kühler sind schon nicht ohne. Jedoch bekommt man ja auch was für sein Geld. Persönlich finde ich den Designfaktor nicht wichtig genug, würde es den Kühler günstiger ohne LEDs geben, wäre mein Brocken schon lange ins Ersatzteillager gelandet. Alles in allem kann man sagen what you get, is what you get - Ein Kühler mit LEDs und ner schnicken Fernbedienung dazu.
  • Hey Liebe Community, hier ist meine Erfahrung zum …

    Hey Liebe Community,
    hier ist meine Erfahrung zum NEOllusion Prozessor Kühler!
    Die Sendung ist bei mir vor ein paar Tagen eingetroffen und ich hatte bereits sehr viel Spaß damit.
    Mein Paket war vollständig, trotz des bereits geöffneten Siegels!


    Inhalt

    Eine ausführliche Anleitung. Allerdings könnte diese meiner Meinung nach für Anfänger etwas schwierig sein, aber wer sich ein paar Minuten Zeit nimmt, kommt ohne Probleme sehr gut klar.

    -Eine Fernbedienung zur Fernsteuerung der LEDs.
    -Der FAN-Adapter zum Reduzieren der Drehzahl für extra leisen Betrieb.
    -Ein Molex Adapter ist ebenfalls dabei.
    -Installationszubehör Kits für Intel so wie AMD Sockel Intel bis 1151 ist enthalten
    -Das Nachrüstkit für AM4 Ryzen wurde von Mindfactory für den Test bereitgestellt
    -Standardmäßig ist natürliche eine kleine Tube Wärmeleitpaste von Lepa beigelegt.
    -Natürlich ist der Kühler mit dazugehörigem Lüfter auch dabei.


    Design

    Der NEOllusion hat ein mattschwarzes Design, welches auch ohne seine RGB-Beleuchtung sofort ins Auge fällt. Er hat eine rechteckige Form und durch seine geringe Breite verdeckt dieser kaum etwas von der restlichen Hardware. Die RGB-Beleuchtung ist durch weiße Plastikklappen geschützt, durch diesen tollen Kontrast macht der Kühler auch ohne Beleuchtung ein echt schickes Bild. Auf der Oberseite ebenfalls beleuchtet in Weiß der Lepa Schriftzug.

    Beleuchtungssystem

    Die LEDs leuchten im Betrieb sehr kraftvoll und wer auf eine krasse Beleuchtung steht, für den ist dieses Produkt ein absoluter Gaumenschmaus. Mit der Fernbedienung hat man die Möglichkeit verschiedene Effekte zu nutzen. Separates ein und Ausschalten der Beleuchtung, die Helligkeit kann reguliert und zwischen 16 verschieden Farben kann gewählt werden. Des Weiteren werden die Funktionen Flash blinken, Sparkle pulsieren, Auto1 blinken mit automatischem Farbwechsel und letztlich Auto2 pulsieren mit automatischen Farbwechsel zur Verfügung gestellt.

    Zusätzlich bietet der NEOIlusion eine Memory Funktion, die den letzten genutzten Effekt speichert und bei einem Neustart genau diese wieder genutzt wird. Die Reichweite der Fernbedingung ist OK, bei geöffnetem Tower ca. 3 bis 4 Meter. Das Signal der Fernbedienung wird über Infrarot weitergegeben, das heißt im geschlossenem Zustand kann ich die Fernbedienung nur über die Luftöffnungen meines Gehäuses nutzen. Vergleichbar mit der Fernbedienung eines handelsüblichen Fernsehers. Zusätzlich sind an der Rückseite 4 Magnete abgebracht, mit denen diese bequem an dem Gehäuse befestigt werden kann.


    Verarbeitung

    Die Verarbeitung des Kühlers ist einfach nur TOP! Es finden sich keine scharfen Kanten, kein abstehendes Material irgendeiner Art, keinerlei Verletzungsgefahr bei dem Einbau. 4 Heatpipes stehen dem NEOIlusion zur Verfügung die die CPU direkt berühren und sorgen damit für optimale Kühlung. Es ist alles fest verbaut, keine Teile, die leicht abbrechen könnten oder locker sind.
    Glatt wie ein Babypopo ;. Zudem ist das Material sehr robust, was auf eine lange Lebensdauer hindeutet.


    Kompatibilität

    Der Einbau gestaltete sich sehr einfach, durch das Mitgelieferten Kits war es ein leichtes den Kühler auf meinem AM3 Sockel zu montieren. Für meinen Sockel habe ich zuerst die Backplate ausgetauscht, die mitgelieferten Schrauben eingesetzt, Abstandshalter angebracht und festgezogen.

    Letztlich die Wärmeleitpaste aufgetragen und den Kühler mittig über dem PC positioniert.
    Bei der Anzahl der mitgelieferten Einbaukits sollte jeder darauf achten das richtige Kit zu verwenden, da diese nicht genau beschriftet sind.
    Software oder ähnliches wird natürlich keine benötigt, da der NEOIlusion über die Fernbedienung gesteuert wird. Jeder sollte dazu beachten, dass ein kleiner Kreuzschraubendreher für die Montage benötigt wird. Die kleine Tube Wärmeleitpaste ist ausreichend für eine einmalige Montage.
    Der Kühler ist komplett ca. 16 Zentimeter hoch und 7 Zentimeter breit, durch die geringe Breite nimmt dieser nicht viel Platz in Anspruch. Ein Ram - Riegel wird bei mir nur leicht verdeckt.


    Kühlung

    Der NEOllusion sitzt auf meinem AMD Pheonom 2 x4 und hat absolut keine Probleme diesen zu kühlen. Im Leerlauf liegt der Prozessor bei 31 bis 34 Grad. Ohne übertakten habe ich die maximale Zahl von ca. 65 Grad Celsius erreicht. Ich war erstaunt, denn nach meiner Einschätzung ist es für diese Größe, eine Top Kühlleistung mit noch genug in der Hinterhand um zu übertakten.

    Die Geräuschentwicklung mit dem FAN Adapter ist sehr gering. Im Leerlauf kann ich mit normalem Gehör kein Geräusch vernehmen. Ab ca. 60 Grad Celsius kann ein leises Surren festgestellt werden. Allerdings sind standardmäßige HDD Festplatten lauter. Für mich selbst eine wahre Wohltat, da mein letzter CPU Kühler die gefühlte Lautstärke eines Helikopters im Vollbetrieb besaß und das schon ab 50 Grad Celsius.


    Mein positives Fazit
    -Die Qualität und die Verarbeitung sind TOP.
    -Der NEOllusion hat ein Klasse Design auch ohne Beleuchtung und hält, was er verspricht.
    -Einfach über die Fernbedienung zu steuern.
    -Die Montage gestaltet sich sehr einfach.
    -Die Kühlleistung ist super, die Geräuschentwicklung gering und der Kühler nicht zu groß.
    -Die LEDs sind schick, leuchten kraftvoll und es sind viele Funktionen bereitgestellt.
    -Keine Komplikationen, einfach einbauen und loslegen!


    Mein negatives Fazit
    -Die Fernbedienung für die RGB-Beleuchtung ist leider etwas enttäuschend aufgrund des Infrarot Signales, die Anleitung könnte für Neulinge etwas undurchsichtig sein und die mitgelieferten Teile, um genau zu sein die verschiedenen Kits für die Montage des Kühlers, sollten besser beschriftet werden.

    Alles in allem ein top Produkt mit kleinen Verbesserungsmöglichkeiten. Ich persönlich freue mich sehr über den NEOllusion und kann diesen mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen ;
  • Produkt Bewertung im Rahmen der Testers Keepers Aktion …

    Produkt Bewertung im Rahmen der Testers Keepers Aktion

    Lieferumfang
    Das Produkt wurde innerhalb eines Tages geliefert. Bei dem Kühler wurde mir eine
    Fernbedienung zum Steuern der RGB-LED Beleuchtung, originale Lepa Wärmeleitpaste,
    eine Anleitung, ein Kabeladapter, um die LEDs direkt ans Netzteil anzuschließen, eine
    Kabelverlängerung und die Befestigungsteile Backplate etc. Intel & AMD mitgeliefert. Das AM4 Nachrüstkit wurde von Mindfactory für den Test zur Verfügung gestellt und ist nicht regulär im Lieferumfang enthalten.

    Design
    Durch die schwarzen Kühlrippen und den RGB-LEDs sowie dem leuchtenden Lepa
    Schriftzug und Logo macht der Kühler vom Design schon sehr viel her. Und lässt sich
    gerne in einem Gehäuse sehen.
    Auch ohne die Beleuchtung macht das Design durch die schwarz-matte Farbe einen sehr
    schönen Eindruck.

    Verarbeitung
    In der Verarbeitung des Kühlers habe ich nur einen Mangel sehen können, und zwar sind
    die Lücken zwischen Pipe und Kühlkörper ziemlich groß im Vergleich zu anderen Kühlern.
    Abgesehen davon macht der Kühler einen sehr hochwertigen Eindruck.

    Temperatur Geräuschentwicklung
    Die Temperatur der CPU ist ja immer systemabhängig, somit liste ich mein System erst
    einmal auf
    Mainboard ASRock H97 Anniversary
    Prozessor Intel Xeon E3-1231 v3, 3700MHz
    Netzteil 450 Watt be quiet! System Power 7 Bulk Non-Modular 80+ Silver
    Gehäuse Cooltek Skall Midi Tower +3 Zusätzliche Kühler 2oben 1unten
    Grafikkarte 4GB HIS Radeon R9 290 IceQ X2 OC Aktiv PCIe 3.0

    Bei einem Furmark CPU Stresstest ist die Temperatur meiner CPU bis auf 49°C gestiegen.
    Im Vergleich zu meinem vorherigen Kühler EKL Alpenföhn Brocken ECO Tower Kühler
    1°C kühler. Bei einem CPU Stresstest von CPU-Z ist die CPU auf 45°C gestiegen und im
    Vergleich zu meinem vorherigen Kühler auch wieder um 1°C kühler. Im Normalbetrieb ist die
    CPU Temperatur zwischen 26°C und 35°C, was sich sehr gerne sehen lässt.

    Im Praxis Test beim Spielen von Playerunknow Battleground ist die Temperatur der CPU
    zwischen 40°C und 46°C und auch das liegt im grünen Bereich.
    Im Praxistest beim Spielen von Arma 3 liefert der Kühler auch einen ziemlich guten
    Temperaturwert, der zwischen 42°C und 50°C liegt.
    Der Kühler ist auch unter Volllast der CPU kaum hörbar.
    Da der Kühler sich nicht übers BIOSUEFI und auch nicht über die Software Speedfan
    ansteuern lässt, kann ich nichts darüber sagen, wie laut der Kühler ist, wenn dieser unter
    100% Leistung steht.

    RGB-Beleuchtung
    Die LEDs kann man von der Helligkeit dimmen oder eben heller stellen, wobei, wenn die
    LEDs auf tiefster Stufe gedimmt sind, die Türkis-Farbtöne aussehen wie Grün, die Lila-Farbtöne aussehen wie Blau und die Orangefarbenden Farbtöne aussehen wie Rot. Das ist natürlich ein Kritikpunkt an diesem Kühler, welchen Lepa noch ausbessern könnte.

    Auf der Fernbedienung sind weitere Funktionen als nur die Farben angegeben
    -Flash lässt die ausgewählte Farbe aufblinken
    -Sparkle lässt die ausgewählte Farbe mit Dämmung aufblinken
    -Auto1 lässt alle Farben abwechselnd aufblinken
    -Auto2 lässt alle Farben mit Dämmung aufblinken

    Sehr schade an den LEDs ist, dass man diese nicht durch eine Software steuern kann,
    sondern immer eine entsprechende Fernbedienung parat haben muss.

    Installation, Features, Kompatibilität
    Laut der Anleitung soll man den Lüfter an die Kühlrippen befestigen, bei mir war der Lüfter
    schon an den Kühlrippen befestigt Ich denke mal ein Fehler in der Anleitung. Abgesehen
    davon ist die Anleitung zum Befestigen des Kühlers sehr übersichtlich und für AMD und
    Intel Prozessoren getrennt.
    Man hätte den CPU Tower Kühler komplett ohne Schraubendreher befestigen können, da
    alle Schrauben, Daumen-Schrauben sind. Ich habe aber zur Sicherheit alle Schrauben
    noch einmal mit einem Schraubendreher nachgezogen und war darüber erstaunt, dass ich
    maximal nur noch eine 34 Umdrehung hinbekommen habe. Die Schrauben, die in die
    Backplate kommen, werden durch einen Kunststoff Platzhalter fixiert. Dieses erleichtert das
    Einführen in das Mainboard deutlich. Für den kompletten Einbau habe ich maximal 15-20
    Minuten gebraucht. Der Kühler passt ohne Probleme auf dem FCLGA1150 Sockel.
    Durch die Höhe und Breite des Kühlers 126Lx40wx161.7hmm sollte man darauf
    Achten, dass der Kühler ins Gehäuse passt.

    Haltbarkeit
    LEDs sind, wie eigentlich jedem bekannt, immer langlebig, somit sollten diese nicht so
    schnell kaputtgehen.
    Der Kühler hat in den 2 Wochen bis jetzt keine Probleme gemacht und tat immer, was er
    sollte.

    Fazit
    Der Kühler ist ein Muss für jeden, der auf Prozessor Luftkühlung setzt und sein Gehäuse
    mit Beleuchtung ausstatten möchte.
  • LEPA NEOllusion Testers Keepers Bewertungsbericht …

    LEPA NEOllusion Testers Keepers Bewertungsbericht


    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort
    Verpackung
    Inhalt
    VerarbeitungDesign
    EinbauMontage
    KühlleistungLautstärke
    RGB FunktionBedienung
    Fazit


    Vorwort

    Hallo zusammen,

    ich möchte mich herzlich bei Mindfactory bedanken, welche mir die Möglichkeit gegeben haben, den CPU Kühler ausführlich zu testen und zu bewerten.
    Im Folgenden werden die einzelnen Punkte durchgegangen und von mir in einem Punkte System von 1-5 bewertet, wobei 5 das Beste und 1 das Schlechteste ist.
    Auch ein kleines Unboxing Video ist weiter unten verlinkt, so wie einzelne Bilder.


    Verpackung

    Das Paket kam sehr schnell bei mir an, wie üblich.
    Im Paket sind ein paar Luftpacks die den Kühler davor geschützt haben hin und her zu rutschen.
    Ein Muss für empfindliche Komponenten.
    Der Lüfter ist natürlich ein weiteres Mal eingepackt in einem recht schön gestalteten Karton, welcher innen aufgeteilt ist.
    Links und rechts waren die Bauteile und in der Mitte sehr nett platziert der Lüfter.

    55 Punkten gibt es dafür von mir.

    Inhalt

    Enthalten beim Lüfter sind alle Sockel Montagesets für AMD und Intel. Lediglich das AM4 Set ist nicht dem Lieferumfang beigelegt, dies kann man jedoch beim Hersteller kostenlos anfragen. Leider habe ich keine weiteren Kenntnisse über AM4.
    Auch Wärmeleitpaste liegt bei. Und ganz wichtig, natürlich auch die Fernbedienung für die RGB Steuerung.
    Zudem kommen noch 2 kleine Verlängerungsadapter für die RGB Beleuchtung und den Lüfter selbst hinzu. So hat man auch hier kein zu kurzes Kabel.

    Verarbeitung

    Kommen wir zur Verarbeitung des Kühlers.
    Ich kann mich hier absolut nicht beschweren, da dies ein wirklich gut verarbeiteter Lüfter ist.
    Zudem wurde auch der Lüfter beschichtet. Die Beschichtung verpasst dem Lüfter ein nettes Aussehen und hilft beim Kühlen.
    Auch beim Kühlkörper kann man sich nicht beschweren.
    Ebenfalls die RGB Beleuchtung hat eine gute Verarbeitung. Auch wurden diese gut in den Kühlkörper gesetzt, sodass hier kein Platz verschwendet ist.
    Ein kleiner Hinweis zum Airflow geben die an der Lüfterseite eingearbeiteten Pfeile, welche die Richtung des Airflows anzeigen.

    Allgemein zum Design kann ich nur Folgendes sagen
    Man kann sich nur in diesen Lüfter verlieben, da die Gestaltung einfach genial ist.
    Und mit der RGB Beleuchtung ist es ein absoluter Hingucker im Rechner.
    Daher werde ich diesen lieben, bis er nicht mehr kann

    55 Punkte dafür von mir.

    EinbauMontage

    Von Anfang bis Ende
    Ich bin ein Laie was das Montieren eines CPU Kühlers angeht.
    Daher hatte ich anfangs ein kleines Problem was den Überblick angeht.
    Hat man jedoch alle Teile bereitgelegt, so konnte man anhand der Anleitung sehr einfach sehen, was zu tun ist.
    Daher kann ich sagen, dass die Anleitung sehr gut aufgeteilt und beschrieben ist.

    Hier gibt es von mir ebenfalls 55 Punkten.

    KühlleistungLautstärke

    Bei der Kühlleistung im Vergleich zu meinem vorherigen Kühler bin ich persönlich sehr zufrieden.
    Ich habe die CPU FX-8350 auf Volllast in Cinebench R15 mit beiden Kühlern getestet und im folgenden Liste ich euch die Ergebnisse einmal auf

    Katana 4 Ergebnis
    Volllast 42 - 53

    LEPA NEOllusion
    Volllast 24-41

    Niedrigste Volllast Temperatur - Maximale Volllast Temperatur

    Somit bietet der LEPA im Gegensatz zum Katana 4, deutlich bessere Kühlergebnisse.
    Kleine Anmerkung Der Katana 4 war bereits über ein Jahr mit der selben Wärmeleitpaste im Einsatz.

    Hierfür gibt es auch nochmals 55 Punkten

    RGB FunktionBedienung

    Die RGB Funktion ist geil. Doch gibt es hier einen Minus Punkt, da man die RGB Beleuchtung nur mittels der dazugehörigen Fernbedienung umstellen kann.
    Dennoch bietet der Kühler ein paar Stufen die ich hier nun genauer erläutern werde.

    EinAus Funktion
    Ich denke hier braucht man nicht mehr viel sagen.
    Mit dieser Funktion könnt ihr die RGB Beleuchtung ein und aus schalten.

    Farben
    Mittels der Fernbedienung könnt ihr zwischen 16 Farben hin und her schalten.
    Hier sollte für jedem etwas dabei sein.

    Flash
    Die Flash Funktion, kann eure aktuell eingestellte Farbe blinken lassen.
    Somit Blinkt die Farbe in einem bestimmten Takt.
    Man kann das blinken auch schneller und langsamer einstellen mittels 2 Knöpfen.

    Sparkle
    Hier hat man eine Funktion, die nicht so aufdringlich ist wie die Flash Funktion.
    Auch hier greift der Sparkle auf die eingestellte Farbe zurück.
    Und lässt diese dann langsam Heller werden und wieder abdunkeln.
    Ebenfalls kann man hier die Schneller und Langsamer Knöpfe verwenden.

    Auto1
    Ist eine Funktion welche wie beim Flash funktioniert.
    Nur das hier bereits 7 eingestellte Farben genutzt werden und in einer Reihenfolge aufleuchten.
    Auch hier ist es wieder möglich, die Funktion über die bereits genannten Knöpfe schneller und langsamer zu machen.


    Auto2
    Ist das selbe wie Sparkle nur eben mit 7 Farben.
    Auch hier ist die schneller und langsamer Funktion wieder verwendbar.

    Die Bedienung ist trotz, dass es nur via Fernbedienung möglich ist, sehr simple und mehr als ausreichend, um seinen Kühler schick zu beleuchten.
    Und somit auch das Innenleben mehr vom Fest hat

    Hier gibt es 55 Punkte

    Fazit

    Mein Fazit ist wie folgt

    Der Kühler ist gut verpackt und die beigelegten Montierelemente ebenfalls.
    Die Anleitung sorgt dafür, dass auch ein Laie, wie ich, den Kühler ohne Probleme montieren kann.
    Auch die Verarbeitung des Kühlers ist aus meiner Sicht sehr gelungen und muss sich nicht verstecken.
    Zudem die Leistung und auch die Lautstärke sehr angenehm sind.
    Und das beste am Kühler ist natürlich die zusätzliche RGB Beleuchtung, die das ganze aufwertet, auch wenn ich mir hier eine Software dazu gewünscht hätte.
    Ich bin mit dem Kühler sehr zufrieden und kann diesen unbedingt weiter empfehlen.

    Zuletzt hoffe ich, dass die Bewertung für euch und auch für den Hersteller hilfreich ist.
    Und bedanke mich nochmals bei Mindfactory für die Möglichkeit, diesen zu testen.
    Bis zum nächsten Mal verbleibe ich

    Mit freundlichen Grüßen

    M. Seidler
    SparkiTV
  • Im Rahmen der Testers Keepers Aktion habe ich …

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion habe ich freundlicherweise ein Exemplar des LEPA NEOLLUSION Kühlers kostenlos erhalten. Meine Bewertung wird davon natürlich nicht beeinflusst.

    Verpackung & Lieferumfang
    Der Kühler wird sicher verpackt im ansprechend designten Karton geliefert und wird beim ersten Öffnen sehr gut präsentiert. Zusätzlich zum eigentlichen Kühler & Lüfter sind verschiedene Montagekits für AMD und Intel Sockel, eine magnetische Fernbedienung und eine Tube Wärmeleitpaste enthalten.

    Design & Verarbeitung
    Der Kühlkörper ist mattschwarz mit einer SNTC Super Nano Thermal Coneductive-Beschichtung lackiert, welche laut Hersteller vor Oxidation schützen soll. Lediglich die Leuchtkörper an den Seiten sowie das ebenfalls beleuchtete LEPA-Logo sind aus einem weißen Kunststoff gefertigt, welcher die RGB Beleuchtung gleichmäßig verteilt. Die Heatfins sind abwechselnd in 4 nach innen gerichteten Fins und 2 breiteren, geraden Fins unterteilt, was dem ganzen Kühler einen sehr hochwertigen Look beschert.

    Die Verarbeitung des Kühlers ist top, mir sind keinerlei Mängel oder Schäden aufgefallen.

    Ein großes Plus ist meiner Meinung nach, dass der 120mm Lüfter per Plastikhalterung an den Kühlkörper angeclippt ist, was ein einfaches Austauschen des Kühlers ermöglicht.

    Installation & Kompatiblität
    Die Installation des Kühlers ist etwas umfangreicher als bei anderen Kühlern, da er nicht die bekannten Intel Push-Pins oder das AMD Klinkensystem verwendet. In jedem Fall muss eine der mitgelieferten Backplates in Kombination mit einer kleinen Konstruktion auf der Vorderseite des Mainboards verwendet werden. Dies ist jedoch relativ schnell getan, wenn man die Anweisungen der Anleitung genau beachtet.

    Kompatibel ist der Kühler mit allen AMDIntel Sockeln der letzten 10+ Jahre, außer dem AMD TR4Threadripper Sockel. Für AM4 Kompatibilität muss ggf. ein Umrüstkit beim Hersteller bestellt werden, was gegen Vorlage des Kaufbelegs für ein AM4 Mainboard und dem Kaufbeleg dieses Kühlers kostenlos erhältlich ist.
    Der Kühler ist so flach, dass es zu keinen Problemen mit high profile RAM kommen sollte.

    Für die Beleuchtung wird der Kühlkörper entweder per PWM Connector direkt an das Mainboard angeschlossen, oder per PWM zu Molex Adapter an das Netzteil.
    Der Kühler ist mit 162mm sehr hoch, sodass man genau darauf achten muss, ob er auch in das gewünschte Gehäuse passt.

    Das war bei meinem Azza Inferno 310 leider nicht der Fall, weswegen ich nach den Temperaturtests in einem passendem Gehäuse die Heatpipes verkürzt habe. Diese sind hohl und sind bei Unterdruck mit einer speziellen Flüssigkeit befüllt, die bei Hitze verdampft und so die Wärme in die Heatfins leitet. Das Verkürzen der Heatpipes ist sehr gefährlich und auf keinen Fall zu empfehlen, da der Kühler praktisch unbrauchbar wird, sobald Luft in die Heatpipes eindringt. Mir ist es jedoch dank passendem Werkzeug gelungen, ohne den Kühler zu beschädigen.

    Leistung & Lautstärke
    Ich habe den Kühler in drei verschiedenen Systemen getestet, jeweils im selben, geschlossenem Gehäuse mit 2 Frontlüftern und einem Exhaust-Fan an der Rückseite. Temps unter Last eine Stunde AIDA64 Stresstest.
    Als Wärmeleitpaste wurde bei jedem System & Kühler Noctua NT-H1 genutzt.

    System A AMD FX8350, ASUS M5A99X Evo R2.0, 16gb DDR3-2133, MSI GTX 780, Thermalright Macho
    System B Intel i5 7600k, AORUS Z270X Gaming K5, 16GB DDR4-2666, Aorus GTX 1060 6GB, Scythe Mugen 4
    System C AMD Ryzen 7 1700, Gigabyte AB350 Gaming 3, 16GB DDR4-3000, Aorus GTX 1060 6GB, AMD Wraith Spire

    System A Stock 4Ghz
    IDLE
    Thermalright Macho 27°C
    LEPA NEOLLUSION 28°C
    LAST
    Thermalright Macho 62°C
    LEPA NEOLLUSION 64°C

    System A OC 4,5Ghz
    IDLE
    Thermalright Macho 34°C
    LEPA NEOLLUSION 35°C
    LAST
    Thermalright Macho 70°C
    LEPA NEOLLUSION 73°C

    System B Stock 3,8Ghz
    IDLE
    Scythe Mugen 4 24°C
    LEPA NEOLLUSION 23°C
    LAST
    Scythe Mugen 4 56°C
    LEPA NEOLLUSION 56°C

    System B OC 4,3Ghz
    IDLE
    Scythe Mugen 4 34°C
    LEPA NEOLLUSION 32°C
    LAST
    Scythe Mugen 4 69°C
    LEPA NEOLLUSION 67°C

    System C Stock 3,0Ghz
    IDLE
    Wraith Spire 28°C
    LEPA NEOLLUSION 23°C
    LAST
    Wraith Spire 54°C
    LEPA NEOLLUSION 48°C

    System C OC 3,7Ghz
    IDLE
    Wraith Spire 36°C
    LEPA NEOLLUSION 30°C
    LAST
    Wraith Spire 67°C
    LEPA NEOLLUSION 58°C

    Der Lüfter ist im Idle unhörbar, unter Last fällt er nur in System C leicht auf, da in den anderen Systemen die verbauten Festplatten deutlich lauter sind.

    RGB-Beleuchtung
    Der Kühler besitzt an den Seiten sowie auf der Oberfläche eine Reihe RGB LEDs, die mithilfe der Fernbedienung kontrolliert weden können. Es stehen 16 Farben zur Verfügung. Außerdem ist es möglich, die Helligkeit zu justieren. Für jede Farbe stehen neben statischer Beleuchtung die Modi Flash und Sparkle zur Verfügung. Während Flash den Kühler schnell in der ausgewählten Farbe blinken lässt, sorgt Sparkle für langsames, abwechselndes Erhellen und Verdunkeln, was einem atmenden Effekt erzeugt. Die Modi Auto1 und Auto2 erzeugen dieselben Effekte, allerdings wechseln sich hier die Farben ab.

    Bei meinem Exemplar des Kühlers funktioniert einer der Gelbtöne nicht, sodass ich effektiv 15 Farben habe, ich denke dies ist aber nur ein Einzelfall.
    Die LEDs sind gut verteilt, der Kunststoff ist bei höherer Helligkeit flächendeckend erleuchtet, sodass man die Position der LEDs nicht erahnen kann.
    Das einzige was fehlt, wäre eine Möglichkeit die Beleuchtung mit Software wie Asus Aura, MSI Mystic Light und Gigabyte RGB Fusion zu synchronisieren.

    Fazit
    Der LEPA NEOLLUSION Kühler bietet für seinen Preis eine gute Kühlleistung und eine überragende Optik. Er kann sich mit anderen Kühlern seiner Preisklasse messen, obwohl er bei den Temperaturen leicht zurückliegt. Für leichtes Overclocking ist er absolut ausreichend.

    Der beigelieferte 120mm Lüfter ist zwar nicht perfekt aber auf jeden Fall brauchbar, dank der gut designten Halterung kann man ihn außerdem sehr leicht austauschen.
    Mich hat der Kühler trotz eines kleineren Defekts an der Beleuchtung völlig überzeugt, sodass ich ihn sehr wahrscheinlich in meinem Ryzen Build behalten werde und ihn in Zukunft für andere Computer in Erwägung ziehen werde. Wer einen optisch ansprechenden Kühler sucht und gleichzeitig leichtes Overclocking betreiben möchte, ist bei diesem Kühler goldrichtig.
  • Hallöchen, hier ist meine umfassende …

    Hallöchen,
    hier ist meine umfassende Produktbewertung im Rahmen der Testers Keepers Aktion

    Design
    Der NEOllusion ist auch ohne seine RGB-Beleuchtung ein echter Hingucker. Sein durchgezogen mattschwarzes Äußeres passt in viele moderne Gehäuse und setzt mit seiner Beleuchtung einen klaren Kontrast, denn dabei geht es auch bei dieser Kühlung, Aussehen und Kühlleistung zu Verbinden. Das Einzige, was ich ändern würde, ist die Farbe des Konstruktes, welches den NEOllusion auf dem Mainboard befestigt, da dieses gerade bei stärker beleuchteten Systemen auffallen kann. Eine mattweiße Version wäre hier je nach System auch interessant.

    Verarbeitung
    Der NEOllusion ist wertig verarbeitet und macht einen soliden Eindruck, doch die Halterung des Lüfters hätte meiner Meinung nach aus Aluminium sein sollen, um den wertigen Eindruck zu halten. Eine weitere Überlegung wäre, einen RGB-Lüfter zu verbauen, da der Effekt des Kühlers allein nicht unbedingt genug hergibt.

    Kompatibilität
    Der NEOllusion ist mit allen aktuellen Intel und AMD Sockeln kompatibel, um allerdings AMDs neusten Sockel AM4 zu unterstützen, muss erst ein Umrüstkit, welches auf Anfrage bereitgestellt wird, vom Kunden beansprucht werden. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass das Gehäuse die Höhe von 162mm des NEOllusion unterstützt. Standardgemäß sollte der Lüfter mit einem 4-Pin PWM Anschluss versorgt werden, jedoch ist auch ein Adapter für einen 4-Pin Molex Anschluss im Paketumfang enthalten.

    TemperaturGeräuschentwicklung
    Die Kühlleistung ist zusammengefasst OK. Ich habe mit einem i5 7600K getestet und folgende Ergebnisse erzielt
    Bei 4,2Ghz Im Leerlauf 33-40°C und unter Vollast 66-70°C
    Bei 4,5Ghz Im Leerlauf 38-44°C und unter Vollast 70-74°C
    Bei 4,8Ghz Im Leerlauf 44-50°C und unter Vollast 98-100°C
    Der Basistakt ist 3,8Ghz und aus dem Haus geht der i5 auf 4,3Ghz.
    Die Kühlleistung ist also bei einer leichten Übertaktung völlig ausreichend, aber wenn jemand vorhat,
    etwas mehr zu übertakten, ist die Kühlleistung nicht annähernd gut genug.

    RGB-Beleuchtung
    Kommen wir also zum auffälligsten Merkmal des NEOllusion. Die RGB-Beleuchtung macht im Gegensatz zu normalen Kühlern ganz schön was her und kommt mit 16 Farben und 4 Beleuchtungsmodi, welche über eine Fernbedienung ausgewählt werden. Die Geschwindigkeit von z.B. dem pulsierenden Effekt und die Helligkeit lässt sich auch steuern. Beleuchtet sind bei dem NEOllusion jeweils 9 Streifen an den Seiten und das Logo auf der obersten Lamelle des Kühlkörpers. Wenn das System jedoch ausgeschaltet ist, wirkt die Blende vor den Leds vom NEOllusion leicht ungewöhnlich, da ein milchiger Kunststoff ohne die Beleuchtung nicht unbedingt zu jedem System passt, dies fällt allerdings kaum auf. Für jeden, der schon RGB-Streifen im Gehäuse verbaut hat, ist der Effekt der Beleuchtung jedoch nicht wirklich stark.

    Installation und Features
    Der Einbau des NEOllusion verlief bei mir reibungslos und ist ähnlich zu den meisten Luftkühlungen dieser Preisklasse. Anfänger sollten sich strikt an die Anleitung halten und bei Missverständnissen sich im Internet erkundigen, da die Anleitung nicht allzu ausführlich ist, dafür aber in mehreren Sprachen gedruckt ist. Durch die besonderen Heatpipes wird die Wärme gleichmäßig auf den ganzen Kühlkörper verteilt. Durch eine besondere Beschichtung ist der Kühlkörper vor Oxidation geschützt und die Lamellen haben eine eher ungewöhnliche Form, die zur Hitzeverteilung und mehr Kühlleistung beitragen. Die Drehzahl des Lüfters kann je nach Wunsch des Nutzers gesteuert werden und an Übertaktung oder Silent-Pcs angepasst werden.



    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Der Kühlkörper sollte dank seiner eben erwähnten SNTC-Beschichtung langanhaltend vor Oxidation geschützt sein und die RGB-Beleuchtung wird mit meist über 20.000 Stunden Lebensdauer einer LED nicht allzu schnell zunichte gehen. So sollte der NEOllusion wie die meisten Kühler sehr lange Zeit überdauern. Insgesamt ist der LEPA NEOllusion LPANL12 Tower Kühler mit 55€ von der Kühlleistung aus gesehen in dieser Preisklasse nichts Besonderes, jedoch ist er im Gesamtpaket eine Überlegung für viele individuelle Systeme Wert. Denn es ist kein Wunder, dass ein be quiet! Dark Rock Pro 3 für dasselbe Geld mehr Kühlleistung bringt, er dafür jedoch in Sachen Design und Anpassungsfähigkeit nicht an den NEOllusion herankommt. Andere Kühlungen können höchstens einen RGB-Lüfter verwenden, welchen die Kunden selbst besorgen müssten. Die reine Kühlleistung ist vergleichbar mit der des EKL Alpenföhn Brocken ECO, da ich vergleichbare Temperaturen messen konnte.

    Fazit
    Der LEPA NEOllusion LPANL12 Tower Kühler ist ein Hingucker für eine breite Masse an individuellen Systemen und ist für Gehäuse mit Seitenfenster und leicht übertakteten Cpus eine gute Kühllösung. Für Leute, die viel übertakten wollen, fehlt es allerdings an Kühlleistung. So empfehle ich diesen Kühler für jeden Enthusiasten mit Vorliebe für RGB-Beleuchtung, der noch mehr RGB-Beleuchtung haben will. Ohne jegliche andere RGB-Beleuchtung erzeugt der Kühler jedoch keinen großen Effekt.
  • Diesen Kühler habe ich bei dem Testers Keepers …

    Diesen Kühler habe ich bei dem Testers Keepers Programm von Mindfactory zum Testen bekommen. Daher werde ich im Folgenden auf einige Kriterien eingehen und abschließend meine Meinung im Fazit erläutern.

    Lieferumfang
    Anleitung, Fernbedienung für die LEDs, Adapter für leisen Betrieb Die Drehzahl des Lüfters wird auf 400 bis 1000 Umdrehung pro Minute reduziert, Molex Adapter, Wärmeleitpaste und natürlich das Installationszubehör für die unterschiedlichen Sockel.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung des Kühlers ist wirklich gut. Es befinden sich weder scharfe Kanten noch jegliche anderen Verarbeitungsspuren auf dem Kühler. Der Lüfter macht einen guten Eindruck und sitzt fest auf den Kühllamellen und wackelt somit nicht. Auch die weißen Plastikabdeckungen der LEDs sitzen fest. Das mitgelieferte Installationszubehör wirkt ebenfalls hochwertig. Die Intel und AMD Brackets sind wie üblich aus Metall gefertigt und somit sehr stabil.

    Design
    Optisch ist der Kühler ein wirklicher Hingucker. Durch den Kontrast zwischen den weißen Plastikklappen der LEDs und der schwarzen Kühllamellen sticht der Kühler auch bei ausgeschalteten LEDs hervor. Der Lüfter ist im schlichten Schwarz gehalten. Im Vergleich zu meinem derzeitigen Kühler mit zwölf Heatpipes, den be quiet! Dark Rock 3, besitzt der LEPA NEOllusion nur acht Heatpipes. Die acht schwarzen Heatpipes, mit einem Durchmesser von ca. 6mm, durchlaufen die Kühllamellen in einem Abstand von ca. 1,5 cm, wodurch die Wärmeabgabe verbessert wird. Die Heatpipes werden in einem Kühlblock Coldplate eingebracht und haben somit keinen direkten Kontakt zu dem Heatspreader. Der hauseigene 120mm LEPA Lüfter dreht mit bis zu 1800 Umin und hat somit eine höhere Luftfördermenge als mein derzeitiger Lüfter. Wie sich dies auf die Temperatur der CPU auswirkt werde ich später eingehen. Der Lüfter passt sehr gut zu dem Design des Kühlers. Die neun Lüfter Flügel sitzen nah beieinander. Der LEPA Aufkleber in der Mitte des Lüfters sitzt nicht ganz mittig und wirkt daher beim Drehen unrund. Dies fällt aber nicht zu sehr auf.

    Kompatibilität
    Dieser Kühler hat eine Höhe von 162 mm, wodurch die Gehäuseauswahl etwas eingeschränkt wird. Bei der Breite von 40 mm ist der Lüfter nicht mit einberechnet. Es ist darauf zu achten, dass die Ram Riegel von der zusätzlichen Breite, von ca. 25 mm des Lüfters, nicht überdeckt werden. Der Kühler ist für alle AMD Prozessoren bis Sockel AM 3+ geeignet. Es war allerdings bei mir auch ein Zubehör für die aktuellen AM4 Ryzen Prozessoren vorhanden. Auch für die Intel Sockel bis 1151 ist gesorgt. Somit ist der Kühler auch für die aktuellen Prozessoren kompatibel.

    Installation
    Die Anbringung des Kühlers an das Mainboard war sehr einfach, wenn man sich die Anleitung durchgelesen hat. Zuerst wird die Backplate auf der Rückseite des Mainboards angebracht. Diese wird dann mit Schrauben und Abstandshalter fixiert. Dadurch kann die Backplate nicht mehr verrutschen. Als Nächstes wird die Mounting Plate, in meinem Fall für Intel, mit gefederten Schrauben auf die Backplate montiert. Danach wird der Kühler mit einer Querplatte an die seitlichen Mounting Plates angebracht. Dies wird erneut mit gefederten Schrauben gemacht. Dadurch wird verhindert, dass die Schrauben zu sehr angezogen werden. Der Kühler sitzt nun wackelfrei auf der CPU. Als Letztes müssen nur noch die Kabel ans Mainboard angeschlossen werden. Die Anbringung dieses Kühlers kann man sehr leicht alleine machen. Bei manch anderen Kühlern, die ich schon eingebaut habe, war ich ganz froh, wenn jemand anderes kurz zur Seite stand.

    Temperatur und Geräuschentwicklung
    Ich habe den Kühler mit einem i7 7700k getestet. Im idle und ohne OC also bei 4,5Ghz befindet sich die Temperatur des Kühlers zwischen 35 °C und 40 °C. Dies entspricht ungefähr der Leistung meines Vergleichskühlers. Bei diesen Temperaturen ist der Kühler nur minimal hörbar. Bei mehrmaligen Testen des Cinebench R15 erhitzt sich die CPU auf bis zu 77 °C, wodurch es dieser Kühler, im Vergleich zum be quiet! Dark Rock 3, besser schafft, die CPU zu kühlen, denn der Dark Rock 3 schafft es, die CPU nur auf 81 °C zu kühlen bei diesem Benchmark. Allerdings ist der Kühler unter Volllast sehr deutlich hörbar. Bei Spielen wie Tom Clancys Ghost Recon Wildlands erreicht die CPU auch Temperaturen um die 75 °C. Bei einem übertakteten i7 7700k auf 4,8GHz erhitzt sich die CPU unter Volllast auf bis zu 83 °C. Dies ist ein guter Wert für einen 7700k.

    RGB-Beleuchtung
    Mit der mitgelieferten Fernbedienung kann zwischen 16 Farben und vier Programmen gewählt werden. Die Funktionen der vorprogrammierten Programme kann man der Anleitung entnehmen. Zusätzlich gibt es noch zwei Tasten, die die Geschwindigkeit der Programme beeinflussen. Dieses besondere Feature des Kühlers sieht sehr gut aus. Vor allem gefällt mir das Programm, welches langsam die Farben wechselt. Es könnten allerdings noch etwas mehr Farben geben, wodurch diese Besonderheit dann noch mehr punktet. Auch etwas mehr Programme oder am besten eigen programmierbare Programme würden das Feature attraktiver machen.

    Pro
    -Nicht sehr breit, wodurch die Ram Riegel nicht überdeckt werden
    -Gute Kühlleistung
    -Schickes Design mit oder ohne angeschalteten LEDs
    -Kaum hörbar bei niedrigen Temperaturen
    -Gute Verarbeitung
    -Leichte Montage

    Contra
    -Deutlich hörbar beim Gaming
    -Mehr Funktionen zum Steuern der LEDs

    Fazit
    Es ist ein wirklich guter Kühler von LEPA. Im Vergleich zu meinem be quiet! Dark Rock 3 kühlt der LEPA Kühler besser trotz der geringeren Breite und Höhe. Auch die Geräuschentwicklung beim Gaming stört nicht sehr, denn ich benutze Kopfhörer, wodurch der Lüfter nicht mehr hörbar ist. Besonders das schicke Design hat mich sehr angesprochen. Man hat einige Möglichkeiten den Kühler durch die LEDs farblich an die restliche Hardware anzupassen. Und wer keine LEDs mag, kann sie einfach ausschalten. Durch die relativ einfache Montage ist es möglich, den Kühler schnell einzubauen.
  • Guten Tag liebe Community, Im Rahmen der …

    Guten Tag liebe Community,

    Im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion von Mindfactory wurde ich auserwählt, den LEPA NEOllusion RGB Tower Cooler zu testen und zu bewerten. Ich hoffe, dass ich und meine Mittester euch einen groben Überblick über das Produkt bieten können und die Kaufentscheidung erleichtern.
    Nachdem ich das Produkt nun etwa eine Woche im Gebrauch habe, kann ich einiges über dessen Leistung und Design berichten.

    -Design-
    LEPA bietet mit dem NEOllusion einen der wenigen RGB Prozessorkühler an, weshalb viele bei ihrer Suche über dieses Produkt stolpern werden. Aber auch im lichtlosen Betrieb macht der Kühlkörper einiges her. Dieser ist im Vergleich zu den meisten Mitstreitern schwarz und besitzt eine ungleichmäßige Oberfläche. Zudem ist der Kühler relativ schmal und stellt somit kein großes Hindernis für weitere Modifikationen dar. Das einzige möglicherweise Störende sind die weißen LED-Strips, die an den Seiten des Kühlkörpers herausragen, wobei diese normalerweise sowieso im Betrieb und somit nicht weiß sein sollten.
    -Verarbeitung-
    Die Verarbeitung des Kühlers ist fast makellos. Leider ist das LEPA-Logo auf der Vorderseite nicht gründlich ausgeleuchtet und es gibt einige Stellen an denen Licht durchdringt, wo keines sein sollte.

    -Kompatibilität-
    Wie oben in der Produktbeschreibung nachzulesen, kommt der Kühler mit allen gängigen Erweiterungen für jegliche Sockel. Es gibt auch eine AM4 Version für die neue Ryzen-Serie. Bei mir wird der Kühler mit einem LGA 1151 Sockel verwendet und ich kann nicht klagen.
    Nun zum Thema Platz Der Kühlkörper mag schmal sein, wird aber von einem 120mm Lüfter betrieben und ist somit entsprechend breit und hoch. Wer also ein eher schmaleres Gehäuse besitzt, sollte die genauen Abmessungen beachten, da die Heatpipes noch ein wenig nach vorne herausragen und somit schon fast meine Seitenwand berühren. Des Weiteren benutze ich Low-Profile-RAM von HyperX und habe Glück gehabt. Mein alter Corsair Vengeance wäre mit seinem Design dem des NEOllusion in die Quere gekommen. Dies ist allerdings auch vom Mainboard abhängig.
    Zuletzt soll gesagt sein, dass bei diesem Kühler nur schwer der Lüfter getauscht werden kann, da dieser mit fest angebrachten Klemmen ausgestattet ist, dazu mehr im nächsten Punkt.
    -Temperatur und Geräuschentwicklung-
    Ich hatte vorher einen Pure Rock Slim von bequiet! verbaut und werde diesen mit dem NEOllusion bezüglich Temperatur- und Geräuschentwicklung vergleichen. Hierfür habe ich die Kerntemperatur vor und nach einem Stresstest gemessen 3DMark. Der Test wurde mit einem Intel Core i5 7600k auf 3,8Ghz und 4,5Ghz durchgeführt. Hier die Ergebnisse
    LEPA NEOllusion

    Desktop 29°C; OC 31°C
    Volllast 57°C; OC 63°C

    bequiet! PURE Rock Slim

    Desktop 35°C; OC 40°C
    Volllast 65°C; OC 77°C

    Der NEOllusion überragt mit seiner Kühlleistung, vor allem in höheren Temperaturbereichen dank der großen Oberfläche.
    Bei der Geräuschentwicklung konnte ich nur vom reinen Hören beurteilen. Dabei fiel mir auf, dass der NEOllusion lauter ist und ein tiefes Surren von sich gibt. Laut Hersteller soll mit einem beigefügten Adapter, den ich auch benutzt habe, eine Geräuschentwicklung von 1419dBA entstehen, was ich verglichen mit dem bequiet! nicht nachvollziehen kann, da dieser unter Volllast bis zu 25,4dBA laut sein soll. Aber das hängt auch stark von der Tonhöhe des Lüfters ab.
    Man muss den NEOllusion dennoch in Schutz nehmen, da dieser dennoch sehr leise ist und im Gegensatz zum bequiet! einen 120mm Lüfter besitzt. Das Verhältnis von Lautstärke zur Kühlleistung ist überwältigend.

    -RGB-Beleuchtung-
    Das Hauptargument dieses Kühlers ist natürlich die einzigartige RGB-Beleuchtung, die sich über eine externe Fernbedienung steuern lässt. Hierbei lässt sich zwischen 16 Farben, einschließlich weiß, wählen. Damit sind die meisten Geschmäcker gedeckt. Einen Treiber gibt es nicht, somit ist das Spektrum tatsächlich auf die Fernbedienung beschränkt.
    Es lassen sich drei Modi einstellen statisch, pulsierend und blinkend. Mit Hilfe der Helligkeitstasten lässt sich beim statischen Modus die Helligkeit und bei den anderen beiden die Geschwindigkeit des Effekts einstellen.
    Ich persönlich hätte mir noch einen Spektrum-Wechsel gewünscht, der alle Farben nacheinander nahtlos durchschaltet, aber dieser ist leider nicht vorhanden.
    Mit der Helligkeit kann dieser Kühler mehr als überzeugen, diese ist kaum mit den anderen RGB-Komponenten in meinem PC zu vergleichen. Der Kühler leuchtet beinahe das ganze Gehäuse aus, was sehr schön aussieht.
    Ein weiterer Pluspunkt ist die Option, die Fernbedienung per Magnet am Gehäuse zu befestigen, sodass diese nicht im Weg ist.

    -Installation-
    Für die Installation auf einem LGA1151 Sockel von Intel muss eine Backplate installiert werden, was bei meinem alten bequiet! ein wenig stressfreier war. Im Endeffekt war die Installation aber simpel und auch relativ gut erklärt in der Anleitung nachzulesen. Eine kleine Spritze mit Wärmeleitpaste liegt bei und kann nach Belieben aufgetragen werden. Die einzelnen Bauteile für die verschiedenen Sockeltypen sind wohl sortiert in kleinen Tütchen.
    Der Lüfter ist mit speziellen Klemmen ausgestattet, so kann man diesen einfach an den Kühlkörper anbringen und wieder entfernen. Es werden 2 4-pin Anschlüsse benötigt, nach Belieben kann man aber auch einen durch den mitgelieferten Molex-Anschluss ersetzen.

    Fazit Der LEPA NEOllusion ist genau das, was man sich als RGB-Prozessorkühler vorstellt, neben dem H7 Quad Lumi gibt es auch nicht viele Alternativen, abgesehen von Thermaltakes Wasserkühlungen. Der Kühler ist seinem Preis wohl gerecht und wird dafür nicht enttäuschen.

    Ich hoffe ich konnte helfen und bedanke mich bei Mindfactory, dieses Produkt testen zu dürfen.
  • LEPA NEOllusion Review Liebe Community, ich habe …

    LEPA NEOllusion Review

    Liebe Community,

    ich habe diesen CPU-Kühler von Mindfactory im Rahmen des Testers Keepers Programm zur Verfügung gestellt bekommen. In diesem Review werde ich einen Überblick über den CPU-Kühler und dessen Stärken und Schwächen geben. Genauer eingehen werde ich auf das Design, die RGB-Beleuchtung und die Montage.

    -Design-
    Verpackung
    Der LEPA NEOllusion kommt in einem kompakten schwarzen Karton. Auf zwei der Seiten sind Produktbilder aufgezeigt, auf einer weiteren die technischen Spezifikationen und auf den restlichen der Name des CPU-Kühlers. Ein weiterer kleiner Beutel mit den AM4-Brackets liegt bei.

    Öffnet man diesen Karton, bekommt man ohne große Umschweife, nachdem man die Anleitung und ein kleines Schaumstoffpad zur Seite geschoben hat den 120mm Lüfter des CPU-Kühlers zu Gesicht. An der Seite befinden sich die Mounting-Brackets für die AMD- und Intel-Sockel.

    An der gegenüberliegenden Seite ist eine kleine weiße Schachtel verstaut, in dieser befinden sich
    -Weiteres Material zur Kühlerbefestigung
    -Adapter von Molex auf 4Pin
    -Fan Speed Reduction Adapter von 600-1800RPM auf 400-1000RPM
    -Die mit einer Gummihülle versehene Fernbedienung
    -Wärmeleitpaste

    Kühler an sich
    Der Kühler an sich ist wie auch der Karton schon größtenteils in schwarz gehalten, auch die Kupfer-Heatpipes sind schwarz lackiert. Die einzige farbliche Veränderung stellen die beleuchtbaren Streifen an den Seiten des Towers dar, im ausgeschalteten Zustand sind diese weiß. Der Lüfter wird an den Kühlkörper über eine Vorrichtung aus Plastik angeknipst.

    Es handelt sich dabei um einen Single-Tower Kühler mit einem 120mm Lüfter. Während die Heatpipes aus Kupfer bestehen ist der Kühlkörper an sich aus Aluminium, er ist gut verarbeitet, ich konnte beispielsweise keine Lackabplatzer oder andere Mängel feststellen. Er ist ca. 162mm hoch, passt also leider ganz knapp in viele günstige Gehäuse nicht hinein, diese unterstützen meist nur eine Höhe von 160mm. In meinem Fall habe ich mit meinem Enermax Fulmo ST kein Problem an dieser Stelle.


    Installation, Features und Kompatibilität
    Die Installation war etwas komplizierter als erwartet, da eben sehr viele verschiedene Backplates, Schrauben und andere Kleinteile mitgeliefert wurden, auch war die Anleitung nicht immer ganz klar. Die Montage ist aber trotzdem innerhalb von 15min komplett abgeschlossen und kann auch ohne Hilfe einer anderen Person problemlos durchgeführt werden. Durch das asymmetrische Design können auch RAM-Riegel mit einem hohen Heatspreader verbaut werden, einen zweiten Lüfter kann jedoch nicht montiert werden. Zuallererst wird die richtige Backplate ausgewählt und mithilfe von vier Schrauben durch das Mainboard gesteckt. Im Anschluss wird diese auf der gegenüberliegenden Seite von vier Muttern festgehalten, diese wiederrum liegen auf den Befestigungsschienen auf an welchem der Kühler schlussendlich festgeschraubt wird. Im Anschluss wir der Tower ohne den Lüfter ausgerichtet und angeschraubt, anschließend muss nur noch der Lüfter angeknipst und die Beleuchtung sowie dieser angeschlossen werden. Der LEPA NEOllusion ist mit eigentlich allen aktuellen und auch älteren Sockeln kompatibel, angefangen bei Sockel 775 bis hin zu AM4 und 2011-3. Ich in meinem Fall habe ihn auf einen i5-3570k montiert, also einer Sockel 1155 CPU. Zu den Features zählt natürlich die anpassbare LED-Beleuchtung, die vier 6mm breiten Kupfer Heatpipes und die sehr gute RAM-Kompatibilität durch das asymmetrische Design.

    -RGB-Beleuchtung-
    Die RGB-Beleuchtung ist sehr hell und kräftig, sie leuchtet den Bereich um den CPU-Sockel sehr gut aus. Durch den Aufbau der Beleuchtungsvorrichtung bedingt aber eher ober und unterhalb des Sockels. Die Fernbedienung ist mit einer Gummihülle ausgestattet, welche ich aber aufgrund der Haptik entfernt habe. Die Farbe lässt sich über diese Fernbedienung durch die Acrylglaswand des Gehäuses anpassen, auch Effeke wie Breathing oder blinken sind einstellbar. Die vorhandenen Modi lassen sich sehr gut mit einer normalen RGB-LED-Leiste vergleichen. In einem normalen Gehäuse sieht man aber leider aufgrund des Aufbaus sehr wenig von den leuchtenden Stäben an der Seite, man sieht nur die LEPA-Aufschrift am Deckel, dies finde ich etwas schade.

    TemperaturGeräuschentwicklung
    Ich habe meinen Enermax Fulmo ST mit fünf Enermax T.B. Appollish Lüftern auf 50% ihrer maximalen Geschwindigkeit ausgestattet, dies sorgt für einen guten Kompromiss von Airflow und Lautstärke.
    Der LEPA NEOllusion verrichtet sein Werk unauffällig, im Idle Zustand der CPU ist er quasi nicht zu hören, bei Spielen wie beispielsweise GTA5 wird er nur leicht wahrnehmbar. Erst bei Extremfällen wie beispielsweise Prime95 wird er deutlich hörbar, ist aber nicht extrem störend laut. Mithilfe des mitgelieferten Fan Speed Reduction Adapters wird der Lüfter in jeder Lage sehr leise, leider lässt aber auch die Kühlleistung rapide nach.


    KonstellationTemp IdleTemp Prime95Temp GTA5
    Dark Rock Pro 330°C75°C68°C
    Enermax ETS-T50 AXE33°C89°C74°C
    LEPA NEOllusion32°C85°C70°C

    -Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten-
    Zur Haltbarkeit kann ich dem Kühler zugutehalten, dass der Lüfter sehr einfach durch einen beliebigen anderen 120mm Lüfter ausgetauscht werden kann. Am ehesten kann ich den LEPA NEOllusion mit dem Enermax ETS-T50 AXE vergleichen, dieser nutzt einen Lüfter für die Beleuchtungseffekte und nicht den Tower an sich. Der Vorteil des LEPA NEOllusion liegt in der extrem flexiblen und anpassbaren Steuerung der Beleuchtung, der Nachteil derer wiederum dass man die Beleuchtung nur über die Fernbedienung und leider nicht über eine Software am Computer steuern kann.


    -Fazit-
    Der LEPA NEOllusion ist meiner Meinung nach für seinen Preis ein sehr guter CPU-Kühler den ich jedem empfehlen kann der seinem Computer einen gewissen Pepp mit einer anpassbaren Beleuchtung verpassen möchte, gerade zum Zeigen macht sich die Steuerung über die Fernbedienung sehr gut. Auch die Lautstärke und das Design ohne angeschaltete Beleuchtung ist nicht zu aufdringlich. Ein Nachteil dieses Kühlers ist leider der Einbau und die Position der Lichter in einem normalen Tower-Gehäuse. In einem Gehäuse mit liegendem Mainboard Fractal Design Node 304 wäre dieser Effekt sicher ein ganz anderer.

    Positiv
    -Kühlleistung bei akzeptabler Lautstärke
    -Einfachheit der Steuerung
    -Beleuchtungsoptionen

    Negativ
    -Montage
    -Position der Beleuchtung in einem normalen Tower-Gehäuse

    Ich bedanke mich bei Mindfactory für dieses Produkt und ich hoffe, dieses Review hilft auch bei der Entscheidung, diesen Kühler zu kaufen oder nicht. Bei Fragen oder Anregungen einfach fragen.
  • Immer mehr Produkte setzen auf Beleuchtung, von einfachen…

    Immer mehr Produkte setzen auf Beleuchtung, von einfachen Lüftern, bis zu High End Grafikkarten.
    Nun setzt Lepa noch mal einen drauf und bringt den ersten RGB-Kühler auf den Markt.
    Ob dieser in der Praxis auch überzeugen kann wird in einem Vergleich mit dem allseits bekannten Thermalright HR-02 Macho überprüft.

    Spezifikationen

    Der NEOllusion beinhaltet den Kühlkörper 126x40x161,7 LxBxH, den Lepa LPHF 12P 4-pin Lüfter 120x120x25,
    Mountingkits für Intel 775115x13662011 und AMD AM2+Am3+FM1FM2+. AM4 kann man kostenlos als Beistellung erhalten.
    Zusätzlich dazu sind eine Tube Wärmeleitpaste, ein Molexadapter, ein Adapter zur Drehzahlbegrenzung sowie die Fernbedienung enthalten.
    Der Lüfter unterstützt ohne Adapter Drehzahlen von 600-1800 Umin und 400-1000 Umin mit Adapter. Die Lautstärke liegt bei 14-33 dBA.
    Der Kühler wiegt mit Lüfter 645g und besitzt 4 Heatpipes, die direkt auf der CPU aufliegen.

    Der Thermalright HR-02 Macho 152x162x129 unterstützt die selben Sockel und kommt ebenfalls mit dem Thermalright TY-147 4-pin PWM Lüfter.
    Dieser unterstützt 300-1300 Umin und fällt mit 15-21 dBA leiser aus.
    Der Kühler wiegt 880g und besitzt 6 Heatpipes mit einer Aluminiumkühlplatte.

    Erster Eindruck

    Der Kühler kommt in einer schwarzen Verpackung, die sehr edel wirkt.
    Auf der Oberseite sind übersichtlich alle kompatiblen Sockel gelistet und auf der Rückseite findet man sämtliche Spezifikationen.
    Das erste was einem nach dem Auspacken auffällt ist der schöne Kontrast zwischen der schwarzen Kühlerbeschichtung und den weißen Leuchtkörpern.
    Der Leuchtkörper selbst wirkt trotz des Plastiks hochwertig.
    Bei der Beschichtung greift Lepa auf eine SNTC Super Nano Thermal Coneductive-Beschichtung zurück,
    die durch Oxidationsschutz eine erhöhte Lebenszeit des Kühlers verspricht.

    Der Konkurrent von Thermalright hingegen setzt auf starke Kühlleistung zu einem guten Preis, daher geht der Punkt Optik ein wenig unter beim Macho.
    Dafür bietet dieser für einen geringeren Preis 6 statt 4 Heatpipes und besitzt mit seinen 150x162x129mm eine deutlich größere Kühlfläche als
    der NEOllusion mit seinen 126X65x161,7mm.
    Zwar besitzt das Modell von Lepa nur 4 Heatpipes, allerdings berühren diese die CPU direkt und sorgen dank der besseren Wärmeleitfähigkeit
    von Kupfer für eine bessere Temperatur als bei Aluminiumkühlplatten.
    Der Kühlkörper ist wie beim Macho aus Aluminium und Beide machen einen gut verarbeiteten Eindruck.
    Beide Kühler besitzen Gummimatten am Kühlkörper bzw. am Lüfter um Vibrationsgeräusche zu minimieren.

    Einbau

    Der Einbau erfolgt recht einfach und unkompliziert, sodass selbst Ungelernte ihn einbauen könnten.
    Die Anleitung ist in 12 Sprachen formuliert und ist zum besseren Verständnis mit Bildern versehen.
    Für 115x wird erst die Backplate angebracht, dann kommen auf der Oberseite die Abstandshalter.
    Diese werden dann mit den entsprechenden Mounting Plates bestückt und festgezogen.
    Dann trägt man mit seiner bevorzugten Methode Wärmeleitpaste auf und bringt anschließend mit der Pressure Mounting Plate den Kühler an.
    Hier muss man allerdings aufpassen, den Kühler vorher korrekt und mittig über die CPU zu positionieren.

    Ähnlich sieht es bei der Montage des HR-02 Macho aus, nur sollte man den Macho definitiv vor dem Einbau ins Gehäuse fertig montiert haben,
    da es sonst wegen der Ausmaße des Kühlers eng werden könnte. Bei beiden Kühler würde ich empfehlen auf die Höhe Acht zu geben,
    da beide gerade so noch in mein Bitfenix Shinobi Gehäuse gepasst haben.

    Die Montage des Lüfters beim NEOllusion ist allerdings um Welten angenehmer,
    der Lüfter rastet einfach auf dem Kühlkörper ein und lässt sich ebenso einfach zum Entstauben entnehmen.
    Durch die kleinen Maße gibt es zudem auch keine Platzprobleme mit dem Arbeitsspeicher. Beim Macho muss man leider oft dann zu low profile RAM zurückgreifen,
    oder falls es das Gehäuse zulässt, den Kühler so drehen, dass der lange Teil des Kühlkörpers zur Rückseite des Gehäuses zeigt.
    Die Montage über die Klammern klappt manchmal nicht so ganz und die Lüfter rasten dann nicht richtig ein.
    Nicht sehr praktisch, wenn man den Lüfter mal entstauben möchte.

    Lautstärke und Temperatur

    Zum Setup
    i5 3570 HD 7970 GHz Edition Asrock H77 pro4 Samsung 850 EVO Antec HCG 620 Bitfenix Shinobi 3x140mm und 1x120mm Lüfter

    Getestet wurde die Temperatur nach 15 Minuten Internet surfen sowie nach 15 Minuten Battlefield 1.
    Die Temperaturen wurden mit HWMonitor sowie MSI Afterburner bei Zimmertemperatur ausgelesen.
    Als Wärmeleitpaste wurde die Arctic Silver 5 verwendet und anschließend mit einer Karte verstrichen.

    Thermalright HR-02 Macho
    Nach 15 Minuten Surfen lag die minimale Temperatur bei 30C und die maximale Temperatur bei 45C.
    Bei Battlefield 1 pendelt sich die Temperatur bei 60C ein mit einem Höchstwert von 63C.

    Lepa NEOllusion
    Hier lag die minimale Temperatur bei ebenfalls 30C und die Maximale fällt mit 48 drei Grad wärmer aus.
    Überraschenderweise pendelt sich auch hier die Temperatur bei 60C ein und der höchste gemessene Wert lag bei 61C

    Bei den restlichen Komponenten konnten keine nennenswerten Änderungen der Temperatur festgestellt werden.
    Die Grafikkarte blieb bei beiden Tests auf 73C in Battlefield.

    Wirklich sehr überraschend ist, wie gut der NEOllusion für seine Größenordnung kühlt.
    Ich hatte vermutet, dass das Ergebnis recht eindeutig für den Macho ausgehen würde.
    Ich denke das gute Ergebnis kommt dadurch zustande, dass die Heatpipes direkt auf dem Heatspreader aufliegen,
    somit kann der NEOllusion seinen Nachteil bei der Kühlfläche und Heatpipeanzahl wettmachen.
    Kupfer weist schlichtweg und einfach eine bessere Wärmeleitfähigkeit auf als Aluminium.

    Weniger überraschend ist die Lautstärke. Dank des größeren 140mm Lüfters muss der Macho für denselben Lüfterdurchsatz
    mit einer geringeren Drehzahl arbeiten als der NEOllusion.
    Allerdings ist der NEOllusion dank der besseren Lüfterbefestigung nicht anfällig für Vibrationsgeräusche,
    womit der Macho hin und wieder mal zu kämpfen hat. Rein subjektiv sind beide Kühler im Einsatz recht leise,
    so dass in meinem Fall die Geräuschkulisse der Grafikkarte in den Vordergrund tritt.

    Beleuchtung

    Das eigentliche Feature des NEOllusion ist die RGB-Beleuchtung.
    Im Gegensatz zu einem beleuchteten Lüfter hüllt der Kühler das ganze Gehäuse in die gewählte Farbe ein.
    Daher ist der Lepa NEOllusion eine sehr interessante Wahl für Casemodder.
    Das Farbspektakel kann man ganz gemütlich mit einer Fernbedienung steuern und dabei
    zwischen Dauerleuchten, Blinken sowie einem ruhigen Übergang wählen.
    Damit stehen einem eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung die Athmosphäre im Gehäuse zu verändern.
    Dank der Memory Funktion wird die letzte Farbeinstellung gespeichert und beim nächsten Starten wiedergegeben.
    Die Fernbedienung besitzt 4 kleine Magneten auf der Rückseite, so dass man diese am Gehäuse befestigen kann, wenn man sie nicht braucht.
    Die Lichter leuchten an allen Stellen gleichmäßig, was für ein harmonisches Bild im Inneren sorgt.
    Sehr schön ist zudem die Beleuchtung des Logos auf der Oberseite des Kühlers.

    Fazit

    Spätestens hier wird einem klar, dass Lepa mit dem NEOllusion vor allem die Kunden anspricht, die viel Wert auf Optik legen.
    Aber nicht nur auf die Optik wie der Test oben gezeigt hat. Der NEOllusion ist nicht nur zur Dekoration,
    er kann es durchaus auch mit Kühlern der Größenordnung Macho aufnehmen und muss sicher daher auch trotz des Preises nicht hinter ihm verstecken,
    denn Größe ist nicht alles.

    Bezüglich der Lebenszeit lässt sich beim NEOllusion zu diesem Zeitpunkt noch kein Urteil fällen,
    allerdings sollte die Beschichtung vor äußeren Einflüssen, wie beispielsweise Oxidation schützen.

    Schade ist allerdings, dass es wegen der speziellen Lüfterbefestigung keine Möglichkeit gibt, den Lüfter zu ersetzen.

    Daher empfehle ich all den Leute, die gerne ihr Gehäuse modden diesen Kühler, er bietet ein viel gleichmäßigeres Bild als ein beleuchteter Lüfter alleine
    und gleichzeitig bietet er eine Kühlleistung die en par ist mit dem HR-02 Macho bei viel geringeren Platzverbrauch.
  • Diese Rezension entstand aus der Aktion Testers Keepers …

    Diese Rezension entstand aus der Aktion Testers Keepers von Mindfactory AG. Ich habe mich als Tester beworben und den CPU-Kühler LEPA NEOllusion von Mindfactory zum Testen erhalten.

    Design
    Das Design gefällt mir richtig gut und sollte auch heutzutage zu den meisten anderen Komponenten optisch gut zusammenpassen, vor allem durch die Farbpalette der RGB-Beleuchtung.
    Der Kühlkörper inklusive Ständer hat Abmessungen von ca. 125x45x165 mm LxBxH und ist eher Flach gehalten. Er besitzt 4 Kupfer Heat Pipes mit einem Durchmesser von ca. 6 mm und Aluminium Fins, alles in der schwarzen Farbe bis auf die dazu sehr kontrastierenden weißen LED-teilen aus Plastik. Darauf ist ein ebenso schwarzer 120 mm Lüfter befestigt, welcher ein gesondertes aerodynamisches Design besitzt, was auch einen sehr guten Eindruck macht. Somit wachsen die Maße vom dem Ganzen auf ca. 128x73x165 mm an und auf meiner Küchenwaage wiegt es ca. 662 g.
    Es sieht also recht schick und modern aus, verbraucht dazu nicht allzu viel Platz, wobei es trotzdem zu achten ist ob der Kühler von der Höhe her ins Gehäuse reinpasst.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung von NEOIlusion ist meines Erachtens sehr gut. Der CPU-Kühler selbst wirkt schon beim Auspacken sehr wertig, was sich auch bei einer näheren Untersuchung nicht abstreiten lässt. Sowie Plastik- als auch Metallteile, inklusive des Zubehörs, weisen keine Mängel auf - alles ist einfach top verarbeitet. Der CPU-Kühler als Ganzes wirkt auch sehr robust es wackelt und knarrt nichts.
    Der Lüfter ist ebenso sehr sauber verarbeitet und scheint aus hochwertigem Plastik hergestellt zu sein. Die Fernbedienung für die LED-Steuerung besitzt eine nette Gummihülle mit vier Magnetischen Füßchen, somit bleibt diese bei mir auch ganz gut am PC-Gehäuse hängen und durch die dunkelgehaltene Farbwahl sieht sie auch ganz gut aus.

    Kompatibilität
    Kompatibel ist der Kühler mit so gut wie allen gängigen Intel und AMD Sockeln
    - Intel LGA 7751150115111551156136620112011-3
    - AMD AM2AM2+AM3AM3+FM1FM2FM2+ AM4 ready

    Der AMD AM4 Sockel ist gesondert mittels eines AM4-Umrüstkits unterstützt, welcher bei mir beigelegt war, wozu auch einen entsprechenden Aufkleber mit AMD Version - AM4 Bracket Inside auf der Verpackung gab. Falls der AM4-Umrüstkit fehlt, ist es anscheinend auch möglich diesen vom Hersteller kostenfrei zu erhalten.

    TemperaturGeräuschentwicklung
    So nun zu dem wichtigsten Punkt Temperaturentwicklung. Vorab muss man klarmachen das NEOIlusion von LEPA in so Art zwei Modi verwendet werden kann.
    Die erste Variante ist den Kühler ganz normal anzuschließen und so wird er mit 600 1800 RPM betrieben. Will man stattdessen auf 400 1000 RPM runtergehen, so soll der spezielle Adapter verwendet werden, welches auch mitgeliefert wird.
    Ich habe es mit meinem AMD Ryzen 1600X getestet und auf 600 1800 RPM betrieben, dabei kamen folgende Daten zusammen
    Nahezu Leerlauf 25-30 °C
    Gaming 40-50 °C
    Voll-Last bis zu 60 °C

    Was die Geräuschentwicklung angeht, so ist der Lüfter im Leerlauf kaum wahrnehmbar, wird mit zunehmender Leistung etwas lauter, aber immer noch relativ leise - beim Spielen mit Headset konnte ich da keine Lüftergeräusche hören. Wenn man den Lüfter mit dem Adapter auf 400 1000 RPM runterschraubt, so wird es noch ein Tick leiser natürlich.

    RGB-Beleuchtung
    Was LEPA NEOIlusion ganz besonders macht ist natürlich die RGB LED-Beleuchtung, welche mit einer Fernbedienung Kinderleicht gesteuert werden kann. Zur Auswahl stehen 16 verschiedene Farben und vier unterschiedliche Beleuchtungsmodi. Die Farben wirken ganz schön hell und farbintensiv.
    Ich persönlich bin kein großer Fan von LED-Beleuchtung was PC betrifft, dieser Kühler hat aber allerdings alle meine Erwartungen übertroffen und auch teilweise meine Meinung geändert. Wie ich feststellen konnte, wirkt es für fast alle meine Besucher sehr verlockend, die sich früher nie für meinen Rechner interessiert hatten

    InstallationMontage
    Die Montage ist im Grunde leichtgemacht, vor allem wenn man schon Erfahrung mit CPU-Kühlern mit Back-Plate hat. Für Anfänger ist es allerdings auch kein großes Problem, man wird letztendlich ein wenig mehr Zeit mit der Anleitung verbringen und das ist alles.
    Da es in meinem Fall mit einer Montage auf den AMD Sockel AM4 handelte, konnte ich die beigelegte Einleitung nicht gebrauchen. In der Plastiktüte mit dem AM4-Umrüstkit lag aber ein Zettelchen mit QR-Code Eingescannt und schon ist man auf der Homepage des Herstellers und kann die entsprechende Anleitung als PDF-Datei ansehenherunterladen. Die Anleitung an sich ist nicht besonders gut oder schlecht, allerdings in 12 Sprachen, was ein Pluspunkt ist.
    Was ich noch bei der Montage richtig toll fand, sind die gefederten schrauben. So ist es für jeden absolut einfach die Schrauben stark genug anzuziehen ohne groß Angst haben zu müssen diese zu überziehen.

    Pro Contra
    Pro
    - Flaches, schickes modernes Design
    - Sehr gute Materialverarbeitung
    - RGB und Logo-Beleuchtung
    - Umfangreicher Lieferumfang
    - Einfache Handhabung durch leicht zu verbauende Komponenten
    - Leiser Betrieb
    - Gute Kühlleistung

    Contra
    - Die Anleitung konnte besser gestaltet werden

    Fazit
    Ich kann diesen CPU-Kühler jedem weiterempfehlen, vor allem wenn man auf RGB-Beleuchtung Wert legt
  • Dieser Test und die daraus resultierende Bewertung sind …

    Dieser Test und die daraus resultierende Bewertung sind Teil der Mindfactory AG Testers Keepers Aktion. Vielen Dank an Mindfactory für die Möglichkeit, den Kühler testen zu dürfen.

    Ein Video zum Unboxing, Einbau, Geräusch und Kühlungseigenschaften Test findet ihr in den nächsten Tagen auf meinem Youtube Channel savantfool.

    1. Das Unboxing

    Der Lepa Lüfter erreichte mich gut verpackt. Im Paket klapperte etwas. Dies war die AM4 Sockelbefestigung, welche als lose Beigabe im Paket lag.

    Im Karton selbst befanden sich sicher verpackt der eigentliche Lüfter Kopf. Seine Maße machen ihn halb so dünn wie meinen Mugen 4 Kühler. Er wirkt leichter und extrem wertig. Die schwarze Beschichtung soll nicht nur dem Aussehen dienen, sondern laut Hersteller auch Schutz vor Oxidation. Somit soll der Kühler eine längere Lebenszeit haben.

    Lepa liefert Mainboard Befestigungen für die gängigsten Sockel, was ein Absolutes Plus ist. Die Anleitung, die beiliegt, ist in mehreren Sprachen verfasst und bebildert. Weiterhin liegt hauseigene Wärmeleitpaste dem Paket bei sowie eine Fernbedienung, die sich mittels Magnete an das Metallgehäuse heften lässt.

    Mir fiel außerdem sofort beim Auspacken auf, dass der Lüfter Fan angeklippt wird. Dies ist ein riesen Vorteil zu meinem Mugen 4 Lüfter, bei dem man mit Metall Stäbchen versucht, den Lüfter in den Lamellen selbst anzubringen.

    2.Design

    Das Design ist edel matt schwarz mit weißen Akzenten. Diese sind die LED selbst. Der Lepa Schriftzug auf dem Lüfter ist ebenfalls LED beleuchtet. Die SNTC Beschichtung fasst sich hochwertig an. Der Kühler ist einfach eine Augenweide. Er ist nicht extrem schwer, aber auch nicht zu leicht. Die Lamellen selbst bestehen aus Aluminium. Die Heatpipes aus Kupfer. Das Besondere ist, dass die Auflageplatte zum Chip nicht nur eine glatte Aluminium Fläche ist, sondern die Kupfer Heatpipes hier mit auf dem Chip aufliegen, um die Kühlung zu steigern.

    3. Kompatibilität

    Der NEOllusion kann auf folgende Sockel montiert werden

    Intel LGA 7751150151111551156136620112011-3

    AMD AM2AM2+AM3AM3+FM1FM2FM2+ sowie beigelegt AM4

    Achtung bei der Tower Höhe. Diese beträgt 161mm. Man sollte dringendst prüfen, ob das Case tief genug ist.

    4.TemperaturGeräuschentwicklung

    Ich habe den Lüfter in 3 verschiedenen Arbeitssituationen, für welchen ich meinen PC täglich nutze, geprüft Office, Spielen und Rendern von Videos.

    Die Office Temperatur schwankte zwischen 30-36 Grad Celsius
    Die Gaming Temperatur lag konstant zwischen 46-48 C bei dem Spiel Battlefield 1 in höchster Qualität

    Beim Rendern eines Videos in HD Auflösung stellte sich die Temperatur des Chips zwischen 60-63C ein.

    Mir fiel auf, dass der Kühler nie extrem an Umdrehung hochfahren musste, um die Temperatur zu halten.


    Mein Mugen 4 kam in den Vergleichstests auf folgende Werte

    Office 32-44C
    Gaming 46-55C
    Rendern 61-62C

    Zum Test des Mugen muss man anmerken Er ist schon seit einem Jahr im System gewesen und die Wärmeleitpaste Arctic 4 noch nicht gewechselt.

    Der kleinere und neuere Kühler schafft jetzt am Tag nach dem Einbau jedoch die besseren Temperaturen.
    Er wird jedoch weiter kontrolliert und ich werde die Bewertung mit Nachbemerkungen ergänzen, wie er sich in den nächsten Monaten entwickelt.

    Außer, wenn ich den Lüfter manuell auf höchste Stufe drehe, konnte ich ihn nicht wirklich bei geschlossenem Case wahrnehmen.

    5. RGB Beleuchtung

    Hier nun lag das einzige Manko am Lüfter. Man prüfe vor dem Kauf, ob man einen 3 Pin Mole Anschluss am Mainboard hat. Mein Mainboard UD3 von Gigabyte hat spärliche Anschlüsse in diesem Bereich. Ich konnte zwar durch Anstecken an CPU OPT 4 Molex mit 3 Pin zumindest den Schriftzug zum Erleuchten bringen. Jedoch leider nur in den Farben grünrotorange.

    Für die Belegung meines Mainboards kann der Lüfter aber nichts. Es sollte nur vom Hersteller besser darauf hingewiesen werden.

    Ich nehme gerne Tipps entgegen, wie ich die Beleuchtung dennoch zum Funktionieren bekomme.

    Generell bleibt zu sagen Dieser Kühler ist nichts für Tower ohne Fenster. Er will gesehen werden und macht dabei eine gute Figur.

    6. InstallationFeatures

    Die Installation war für jemanden, der schon einmal einen Lüfter selbst verbaut hat, überhaupt kein Problem. Es ist extrem wichtig, das Handbuch vorher genau zu prüfen. Es ist zwar leicht verwirrend, da so viele Sockel unterstützt werden, wenn man sich einmal eingefuchst hat jedoch sehr verständlich.

    Wer noch nie einen Lüfter Installiert hat, sollte sich zu dem unbedingt ein Video anschauen, wie man die Wärmeleitpaste richtig aufträgt.

    Das Wichtigste für mich war, dass der Fan absolut einfach auf den Kühlkopf geklippt wird. Das ist eine super Lösung, die sich andere Hersteller gerne abschauen dürfen.
    Ein weitere Vorteil dieses Lüfters zeigt sich beim Einbau. Der Lüfter ist so schlank, dass man ohne Problem auch High Profile RAM verbauen kann.
    Mein Mugen vier erlaubt nur Lowprofile.
    Der Neoillusion erlaubt einem hier also deutlich mehr Auswahl.

    Zusammenfassung

    PRO

    + Viele Sockel werden unterstützt
    + Aufbau relativ leicht nach Studium des beigelegten Hefts
    + Wärmeleitpaste liegt bei
    + Dünner Kühlerkopf erlaubt auch hohe RAM Riegel
    + wertige Fertigung, die Edel wirkt
    + nicht wirklich hörbar

    CONTRA

    - 3 Pin Molex für LED Anschluss
    - Lüfter ist relativ hoch und passt nicht in jedes Case
    - Anleitung verschweigt, wie der LED Anschluss zu erfolgen hat
  • Design Optisch sieht der Kühler mega stylisch aus, sogar…

    Design
    Optisch sieht der Kühler mega stylisch aus, sogar im ausgeschaltetem Zustand! Durch die matt-schwarze Lackierung sieht alles sehr edel aus. Es wirkt auch alles wie aus einem Guss.
    Sobald der Kühler komplett angeschlossen ist und zu leuchten beginnt, wertet er das Gehäuse natürlich nochmal so richtig auf. Es lassen sich bis zu 16 Farben einstellen, sowie unterschiedliche Farbwechsel-Effekte. Am besten gefällt mir das Sparkle, wodurch man dem PC richtig leben einhaucht. Die Geschwindigkeit des Pulsieren oder des Flackerns lassen sich auch frei einstellen. Es gibt jedoch auch zwei Auto-Tasten in denen durch alle Farben automatisch mit Flackern oder Pulsieren gewechselt wird.
    Fazit Optisch macht der Kühler mit den RGB-Leuchten richtig was her. Ein Blickfang für jede LAN-Party, bzw. das ArbeitsSpielezimmer.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung des Prozessor-Kühlers ist sehr gut, sehr hochwertig, keine labberigen Kühllamellen, der Lüfter sitzt bombenfest, kein Spiel oder sonst irgendwelche Spaltmaße. Die RGB-Beleuchtung ist direkt zwischen die Kühllamellen eingeklippt, wodurch sie ebenfalls fest sitzt. Ob man die RGB-Leiste jedoch schadenfrei entfernen kann bezweifle ich. Aber das will man in der Regel auch nicht, wenn man sich schon so einen Kühler anschafft. Ebenfalls positiv ist, dass das komplette Befestigungsmaterial aus Metall ist. An der Verarbeitung kann ich nichts negatives feststellen.
    Fazit Verarbeitung hervorragend!

    Kompatibilität
    Im Einbausatz sind Halter für alle aktuellen und auch älteren AMD & Intel Sockel enthalten. Man muss sich also keine Sorgen beim Umstieg auf ein anderes System machen. Sollte man auch mal nicht ausreichend Strom-PIN Stecker haben, wurde ebenfalls ein Molex-Adapter beigelegt. Hier könnte der Hersteller eventuell nochmal nachbessern und einen Adapter von SATA-Stromanschluss auf PIN-Stecker beilegen. Für Silence-Liebhaber wurde auch ein Drehzahl-Bremser beigelegt, der die Stromzufuhr des Lüfters drosselt für einen Betrieb auf 400-1000rpm. Sollte man das Modding weiter ausbauen wollen oder unzufrieden mit dem mitgeliefertem 120mm Lüfter, sein kann man auch einen anderen 120mm-Lüfter an die Halterung befestigen. Die Lüfter-Halterung könnte an sich auch komplett abgenommen werden, da sie an den Kühler geklippt ist.
    Fazit Hohe Flexibilität und Kompatibilität. Der Kühler ist nicht mit dem zuvor zusammengestellten System verheiratet, sondern durch die zahlreichen Adapter auch in jedes andere beliebige System einbaubar.

    Temperatur Geräuschentwicklung
    Im Ersten Start habe ich meinen PC nur mit dem neuen KühlerLüfter gestartet. Hier war ich zunächst erstaunt wie leise schon der Lüfter ist ich verwende im BIOS das Standard-Profil zur Kühlung. Da ich jedoch mein Prozessor übertaktet habe und der Lüfter im Standard-Profil schon sehr leise ist, habe ich auf den Drehzahl-Bremser verzichtet.
    Zur Temperatur im Idle-Modus läuft die CPU bei ca. 35C. In Cinebench CPU-Test läuft der Prozessor bei ca. 55C, wobei der Lüfter nicht einmal lauterschneller wird. Um den Lüfter heraushören zu können, musste ich alle meine Gehäuse-Lüfter abschalten und selbst da war der Lüfter wirklich sehr leise. Bei Prime95 Custom-Test lief die CPU ohne meine Gehäuse-Lüfter bei unter 65C! Man bedenke, ich habe meinen Prozessor um 1,0Ghz hochgetaktet
    Fazit Ich bin überrascht, aber zugleich auch begeistert. Der Kühler hat eine Top-Kühlleistung ohne das man den Lüfter groß hört. Somit kann ich den Kühler auch bedenkenlos für OCen empfehlen.

    RGB-Beleuchtung
    Die Beleuchtung des Systems ist wirklich klasse. Das komplette Gehäuse wird mit der gewünschte Farbe ausgefüllt. Durch die unterschiedlichen Wechselmodis, sowie dem Flackern Flash und dem Pulsieren Sparkle verleiht man dem PC nun richtig Leben. Definitiv ein Hingucker. Hat man bereits andere Leucht-Effekte im Gehäuse, kann man diese auch durch das feststellen der Farbe und Intensität unterstreichen.

    Installation Features
    Die Installation des Kühlkörpers funktionierte mehr als Einfach, auch für einen Laien definitiv machbar. Durch die detaillierte Anleitung mit Skizzen kann man eigentlich nichts falsch machen. Da die Befestigung fast ausschließlich aus Metall gefertigt ist hat man auch keine Angst irgendetwas kaputt zu machen. Natürlich gilt trotzdem die Faustregel Nach Fest kommt ab!
    Für den Einbau wird lediglich ein Kreuz-Schraubendrehen benötigt, sowie eine EC-Karte o.Ä. für das Verstreichen der Wärmeleitpaste. Die Kabel für den Lüfter-Anschluss und die RGB-Leuchten sind ausreichend lang um sie so überall im System anzuschließen.

    Haltbarkeit & Vergleich mit anderen Produkten
    Als direkten Vergleich hatte ich einen älteren Scythe Ninja-Kühler, den ich mittlerweile umgebaut hatte auf zwei Lüfter CPU wurde etwas sehr heiß nach OCen. Da liegen natürlich mittlerweile ein paar Jahre Technik und Entwicklung zwischen, aber somit auch Welten im Endergebnis. Der neue Lepa-Kühler schlägt den Scythe um Längen. Viel bessere Kühlleistung, bei viel niedrigerer Lautstärke. Auch schon die Verarbeitung ist viel hochwertiger. Beim Ninja habe ich mich regelmäßig über die Lüfter-Klemme und die dünnen Lamellen geärgert. Bei dem NEOIlusion kein Stück!
    Last but not least ist natürlich die RGB-Beleuchtung ein echter Hingucker und kein Vergleich zu einem herkömmlichen Kühler.

    Fazit
    Der Kühler ist zwar etwas teurer, aber definitiv sein Geld Wert! Man merkt einfach das hier nicht am Material gespart wurde und bekommt ein hochwertigen und schicken Kühler. Von meiner Seite definitiv eine Kaufempfehlung!
  • Bewertung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler Schauen …

    Bewertung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Schauen wir uns den LEPA NEOllusion Tower-Kühler heute mal etwas genauer an.

    Vorwort

    Dieser Test und die Bewertung resultieren aus der Aktion Testers Keepers von Mindfactory. Nach einer Bewerbung für diese Aktion und dieses Produkt, wurde ich von Mindfactory mit ausgewählt, den LEPA NEOllusion Tower-Kühler zu testen und zu bewerten. Im Mindfactory-Forum gibt es noch ein paar Bilder und ein kleines Video, in dem man die RGB Beleuchtung bestaunen kann.

    Das Design und die Verarbeitung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Schon nach dem Öffnen der Verpackung zeigt sich der Kühler in seiner ganzen Pracht. Der Kühler sieht sehr ansprechend aus. Zum Kühler gibt es natürlich auch jede Menge Zubehör. Die RGB-LED Beleuchtung fügt sich sehr gut in das schwarze Design des Kühlers ein. Hier kann man wirklich sagen, die Designer haben ihren Kopf wirklich angestrengt und einen richtig schicken und schmalen Kühler entworfen.

    Die Verarbeitung und Kompatibilität des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Beim Thema Verarbeitung und Kompatibilität nehme ich einen von mir kürzlich verwendeten ähnlichen Tower-Kühler zum Vergleich. Bei dem von mir kürzlich verwendeten Tower-Kühler handelte es sich um den Cooler Master T4 CPU-Kühler.
    Den ersten Punkt den wir uns da anschauen, sind die verwendeten Materialen. Beim Cooler Master T4 wurde für die Kühlrippen ein sehr dünnes Blech verwendet, das sich auch, nach persönlichem Empfinden, minderwertiger anfühlt. Beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler hingegen wurde sehr viel, grob geschätzt etwa 2-3 mal, dickeres Material verwendet. Es wirkt bei weitem stabiler und besser als beim Cooler Master T4. Laut LEPA wurde beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler eine SNTC-Beschichtung Super Nano Thermal Conductiv verwendet, die den Kühler vor Oxidation schützen soll. Einzige Gemeinsamkeit des Cooler Master T4 und des LEPA NEOllusion Tower-Kühler besteht darin, dass die Heatpipes direkten Kontakt zur CPU haben und somit eine optimale Wärmeableitung gewährleistet wird. Die Bodenplatte des LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist, im Gegensatz zu anderen Kühlern mit Heatpipe Direct Touch aus Kupfer und nicht aus Aluminium. Die Rotor-Blätter des Cooler Master T4 wirken im direkten Vergleich zum LEPA NEOllusion Tower-Kühler ebenfalls zu dünn und irgendwie nicht richtig durchdacht. Die Rotor-Blätter des LEPA NEOllusion Tower-Kühler wirken nicht nur stabiler, sie sind es auch. Bei beiden Tower-Kühlern wird der mitgelieferte Lüfter mittels 4 Plastiknasen am Kühlkörper befestigt. Da beim Cooler Master T4 aber sehr dünnes Blech verwendet wurde, passiert es dort sehr schnell, dass man die die Kühlrippen sehr leicht verbiegt. Das kann beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler eigentlich nicht passieren, es sei denn, man hat zu viel überschüssige Kraft und wendet diese im falschen Moment zur falschen Zeit an. Der Lüfter kann bei beiden Modellen jederzeit sehr leicht getauscht werden, denn bei beiden Modellen sind die Lüfter mittels Schrauben an einem Rahmen befestigt, der dann wiederrum am Kühlkörper befestigt wird.

    Im Punkto Kompatibilität zeigt der LEPA NEOllusion Tower-Kühler auch ganz klare Vorteile im Vergleich zum Cooler Master T4. Zwar sind beide Kühler sowohl für Intel als auch AMD-Sockel geeignet, der LEPA NEOllusion Tower-Kühler kommt sogar noch mit einem kostenlosen Befestigungs-Kit für AM4 Sockel, dennoch hat auch hier der Cooler Master T4 das Nachsehen. Warum? Trotz der Kompatibilität zu Intel und AMD Sockeln ist der Cooler Master doch eher für Intel ausgelegt. Bei AMD-Sockeln hat der Nutzer nur zwei Optionen. Entweder der Lüfter bläst die Luft nach oben oder halt nach unten. Idealerweise wäre es aber besser, die Luft nach hinten zu leiten, da nicht jeder ein Gehäuse hat, dass auch auf der Oberseite Lüfter hat. Da bestünde beim Cooler Master T4 noch Nachbesserungsbedarf. Beim Thema Kompatibilität zeigt der LEPA NEOllusion Tower-Kühler ganz klar, wer hier die Nase vorn hat. Auch dieser Kühler kommt mit Intel -und AMD Sockeln klar. Klarer Vorteil und Pluspunkt geht hier aber an die Befestigungsmöglichkeiten. Somit haben auch AMD Nutzer hier die Möglichkeit, den Kühler so anzubringen, dass die Luft nach hinten und dort von einem eventuell angebrachtem Gehäuse-FAN nach draußen geleitet wird.

    Fazit zum Thema Verarbeitung und Kompatibilität Beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler wurde wirklich überlegt, wie man mit dem Thema Abwärme für CPUs und Kompatibilität zu zahlreichen Sockeln eine optimale Lösung umsetzen kann. Das ganze Konzept der Verarbeitung beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler zeigt einfach, dass man sich bei LEPA wirklich Gedanken gemacht hat und nicht einfach nur einen Tower-Kühler auf den Markt bringen wollte. Die Verarbeitung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler wirkt sehr durchdacht und alles zusammen macht einen hochwertigen Eindruck. Der LEPA NEOllusion Tower-Kühler unterstützt folgende Sockel

    AMD Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 sowie FM2 und FM2+ kompatibel. Wie schon erwähnt, wird auch AM4 unterstützt, ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung und das dafür nötige Befestigungsmaterial liegt dem LEPA NEOllusion Tower-Kühler bei. Hier noch ein Hinweis als Nachtrag Das benötigte Befestigungsmaterial für AM4 Sockel wird zwar kostenlos vom Hersteller zur
    Verfügung gestellt, muss jedoch separat bestellt werden. Das Befestigungs-Kit wurde für den Test hier, aktuell von Mindfactory mit beigefügt, um den Nutzern eines AM4 Sockels den Aufwand des Nachbestellens entgegen zu wirken.

    Temperatur und Geräuschentwicklung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Auch in dieser Kategorie vergleich ich wieder den Cooler Master T4 mit dem LEPA NEOllusion Tower-Kühler, allerdings nur explizit zum Thema Geräuschentwicklung, da der Cooler Master T4 bei mir nicht mal 4 Stunden im Einsatz war und ich zu diesem Zeitpunkt keine Vergleichswerte zum Thema Temperatur gespeichert habe. Der Lüfter des LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist nahezu unhörbar, was natürlich klare Pluspunkte bringt. Beim Cooler Master T4 war der Lüfter klar zu hören, was auf Dauer beim Arbeiten am PC ohne Kopfhörer schon störend wirken kann. Ob es beim Cooler Master T4 jetzt an dem sehr dünnen Kühlrippen lag, oder an den Rotor-Blättern des Lüfters kann ich hier jetzt nicht sagen. Aber auch leichte Vibrationsgeräusche waren beim Cooler Master T4 zu hören. Genau diese Lauf -und Vibrationsgeräusche des Lüfters waren der Hauptgrund dafür, den Cooler Master T4 wieder auszubauen. Beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist weder ein Lüfter- noch sonstige Vibrationsgeräusche zu hören. Somit haben auch Menschen mit sehr empfindlichen Ohren keine Probleme, bezüglich störender Nebengeräusche beim Arbeiten am PC. Laut LEPA liegt der Drehzahlbereich des PWM-Lüfters des LEPA NEOllusion Tower-Kühler zwischen 800 bis 1800 Umin. Mit Hilfe des mitgelieferten Reductionsadapters kann man die Lüfterdrehzahl auf 400 bis 1000 Umin reduzieren.
    Zum Thema Temperatur. Meine Arbeiten am PC beschränken sich auf Sound, Multimedia und Bildbearbeitung. Gerade Letzteres kann sehr stark an die Performance gehen und demzufolge auch zum Temperaturanstieg führen. Aber selbst da leistet der LEPA NEOllusion Tower-Kühler ganze Arbeit. Nach ca. 2 Stunden aufwendigen Bildcomposings in Photoshop pendelte die CPU Temperatur sich bei ca. 45 bis 50°C ein. Im Leerlauf oder bei geringfügigeren Arbeiten liegt die Temperatur zwischen 28 bis 35°C. Und selbst während der 2 Stunden arbeiten mit Photoshop war der Lüfter nicht zu hören.

    Installation des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Alles was man zum Befestigen des eigens genutzten Sockels benötigt wird, wird mitgeliefert. Die Installation selber ist recht einfach. In meinem Fall bezieht sich die Installation auf einen AMD Sockel. Zunächst alten Lüfter und Befestigungsmaterial entfernen, dann das entsprechend meines Sockels benötigte neue Befestigungsmaterial vorbereiten, Backplatte anbringen, Abstandhalter anbringen, die 4 Elemente zum Befestigen an einem AM3 Sockel zusammenschrauben und mit den Schrauben der Backplatte zusammenschrauben. Somit steht schon das Gerüst zum Befestigen des LEPA NEOllusion Tower-Kühler. Nun heißt es nur noch, Wärmeleitpaste auf die CPU und schon kann der LEPA NEOllusion Tower-Kühler angebracht werden. Trotz der recht unübersichtlichen Anleitung sollten auch Anfänger das Ganze hinbekommen. Man muss halt nur genau lesen und darauf achten, welcher Schritt zu welchem Sockel gehört.

    RGB Beleuchtung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Die RGB Beleuchtung setzt dem Ganzen die Krone auf. Mittels der mitgelieferten Infrarot Fernbedienung kann man die RGB Beleuchtung EinAus schalten, dimmen und verschiedene Farbmodi einstellen. Insgesamt stehen 16 Farbmodi zur Verfügung, dazu 4 Zusatzmodi wie z.B. Flash, langsamer Farbwechsel oder gar, ich nenne es mal Discobeleuchtung. Am oberen Ende des LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist das Firmenlogo angebracht, welches ebenfalls mittels RGB Beleuchtung zur Geltung kommt. Die Fernbedienung hat zum einen gummierte Füße und zum anderen sind die Füße auch magnetisiert, so dass man z.B. die Fernbedienung direkt am Gehäuse anbringen kann und somit auch ein ewiges suchen oder verlegen entfällt. Die RGB Beleuchtung ist sehr hell und dennoch nicht störend. Die RGB Beleuchtung macht den LEPA NEOllusion Tower-Kühler zu einem richtigen Highlight.

    Pro und Contra des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Pro
    -Sehr üppiger Lieferumfang
    -Flüsterleiser Betrieb
    -RGB Beleuchtung mit verschiedenen Farbmodi
    -Firmenlogo-Beleuchtung
    -Fernbedienung
    -Gute bis sehr gute Materialverarbeitung
    -Gute Kühlleistung
    -Leichte Installation, selbst für Anfänger
    -Mehrsprachige Anleitung

    Contra
    -Recht unübersichtliche Anleitung hier muss man wirklich sehr genau lesen und wirklich darauf achten, welcher Sockel da gerade beschrieben wird. Das war aber beim Cooler Master T4 auch so, scheint also immer mehr in Mode zu kommen.

    Gesamtfazit des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

    Man könnte jetzt meinen Der wurde bestimmt von LEPA gekauft um den Kühler positiv zu bewerten. Nein wurde ich nicht, dennoch gibt es für mich keinen negativen Punkt am LEPA NEOllusion Tower-Kühler selber. Es handelt sich hier um einen formschönen, eleganten und edel wirkenden CPU Tower Kühler, der mit RGB Beleuchtung ausgestattet ist und durch und durch eine gute Figur macht. Hochwertige Verarbeitung und Materialen machen diesen Kühler zum einem echten Hingucker. Auch sollte man bei allem den Preis nicht aus den Augen verlieren. Ich finde den Preis und das, was man dafür bekommt, absolut unschlagbar. Für mich ein klarer PreisLeistungssieger. Ohne Bedenken kann ich hier eine Kaufempfehlung aussprechen.

    Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Mindfactory bedanken, dass ich zu den ausgewählten Testern gehören durfte und dass mir Chance und das Vertrauen geboten wurde, diesen CPU Tower Kühler testen und bewerten zu dürfen. Es hat mir Spaß gemacht und freue mich schon auf weitere Testchancen.
  • Vorneweg, diese Rezension entstand aus der Aktion Testen,…

    Vorneweg, diese Rezension entstand aus der Aktion Testen, bewerten, behalten von Mindfactory. Ich habe mich als Tester beworben und oben angegebenen Kühler von Mindfactory zum Testen erhalten.

    Kommen wir also zur Rezension. Diese sollte ausführlich genug sein um jedem die Entscheidung zum Kauf abzunehmen. Im Forum sind dazu noch Produktbilder zu sehen.


    Verpackungsinhalt

    Als das Paket von Mindfactory bei mir ankam, fand ich im großen Umkarton 2 Produkte. Zum einen war dies eine kleine Plastiktüte in der sich das Kit für den AM4 Sockel befand. Dort waren Abstandshalter, Montagematerial und die Backplate enthalten. Zum anderen war dies die Verpackung des NEOllusion Tower Kühlers. Eine Verpackung wie diese von LEPA hatte ich vorher bei einem Kühler noch nicht erlebt, gefühlt wurde ich direkt nach dem Öffnen wie von einem weitaus teureren Kühler empfangen und nicht mal dort, war die Verpackung so hochwertig und schick gemacht wie bei LEPA, wenn man z.B. mal die H100H110 WaKü Serie von Corsair als Vergleich nimmt ist die Verpackung der H110 Serie fast schon altbacken.
    Ebenfalls enthalten war natürlich der Kühler, der in der kleinen Box mittig in Verpackungsmaterial eingefasst war. In einem kleinen Zwischenraum zwischen Box und Verpackung des Kühlers befand sich eine Weiße flache Kiste in der die restlichen Befestigungsmaterialien enthalten waren.
    Dort waren unter anderem die Halterungen für alle AMD Sockel bis AM3+ und die Halterungen für Intel 20112011-3 und LGA 775, 115x, 1366 enthalten.
    Dazu im Lieferumfang befand sich ein Molex auf 4Pin Lüfteranschluss in den man einen 4Pin Lüfter einstecken kann jedoch nur 2 Pins mit Strom versorgt werden und ein sogenanntes speed reduction adapter welcher den Lüfter auf 400-1000 Umdrehungen pro Minute drosselt, sofern er angeschlossen ist.
    Ansonsten enthalten war die Gebrauchs- bzw. Montageanleitung, Wärmeleitpaste von LEPA und Isolationspads für Wahrscheinlich die Backplate, welche ich nicht gebraucht oder benutzt habe.


    Design

    Das Design ist modern, die weißen Elemente im sonst komplett in Schwarz gehaltenen Kühler inkl. Heat Pipes geben einen guten Kontrast. Die RGB Beleuchtung profitiert von den weißen Plastikelementen enorm. Die Farben leuchten kräftig und sind schön anzusehen.
    Der Kühler besitzt 4 Heat Pipes mit circa 6mm Durchmesser, mit den Maßen 162x44x126mm LxBxH, ohne Lüfter ist er nicht unbedingt der kleinste Kühler, aber trotzdem relativ leicht und flach.
    Mit dem montierten beigelegten 120mm Lüfter Typ LEPA LPHF 12P wachsen die Maße somit auf 162x72x126mm an.
    Ebenfalls für einige Leute wichtig ist die Freigängigkeit der RAM Slots. Leute mit großen Heat Spreadern auf den RAM Modulen sollten daran denken, dass sie ggf. 5-10% des Ansaugbereiches des Lüfters bei Vollbesetzung belegenverdecken. Mit meinen GeiL Dragon DIMM Riegeln ohne Kühler habe ich damit jedoch keine Probleme, da der Lüfter genau dort aufhört wo die RAM Riegel anfangen. Eventuell würde es bei großen RAM Kühlern Sinn machen, den Lüfter eine Stufe nach oben zu clippen. Dann wäre über dem Kühler jedoch der Spalt der die Luft direkt durchlässt und ich fand ihn oben flach abschliessend definitiv besser.


    Verarbeitung

    Bei der Verarbeitung kann ich absolut nicht meckern. Es wackelt und knarrt nichts. Selbst die Weißen Plastikkappen die beim Auspacken einen eher komischen Eindruck machten, diesen aber nicht bestätigten sitzen absolut fest und wackeln nicht. Ebenso beim beigelegten Lüfter den ich für diesen Test auch nutze, selbst dieser ist richtig gut verarbeitet. Der restliche Packungsinhalt bestehend aus unter anderem Intel und AMD Brackets für die Montage auf beiden Plattformen machen einen soliden Eindruck und sind aus Metall gefertigt. Die beigelegte Fernbedienung um die LED des Kühlers anzusteuern hat mich jedoch am wenigsten überrascht. Das Design ist bekannt, die Fernbedienung steuert bedingt auch meine LED Leiste hinterm Flurspiegel bis auf die OnOff Schaltung. Somit ist es eine Standard LED FunkInfrarotfernbedienung. Jedoch ist das nicht weiter schlimm, schön finde ich zum Beispiel, dass die Fernbedienung eher dunkel gehalten, und eine Gummihülle besitzt die nicht leicht rutscht. Somit eine schöne Beigabe vom Hersteller.
    Kompatibilität
    Kompatibel ist der Kühler mit so gut wie allen gängigen Intel und AMD Sockeln.
    In meinem Testsample habe ich die AM4 Version erhalten, der eine extra AM4 Backplate inkl. Abstandshalter im Versandkarton beilag. Diese wurde von Mindfactory ggf. im Nachhinein beigelegt, finde ich persönlich jedoch gut.
    Die AM4 Backplate kann ich in diesem Test jedoch nicht verbauen und muss mich mit meinem Z87 Board auf den Intel 1155 Sockel beschränken.
    Kompatible Sockel sind Intel LGA 775, 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011 und 2011-3.
    Auf AMD Seite sind die Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 sowie FM2 und FM2+ kompatibel.
    In meinem Fall nun inklusive dem Sockel AM4, der auf der Verpackung nicht angegeben ist.


    InstallationMontage

    Die Montage ging leicht von der Hand. Die Abläufe Backplate montieren, die Backplate mit Abstandshaltern fixieren sowie darauf mit gefederten Schrauben die Befestigungsplatten montieren ist einfach, ist also ebenfalls durch die Federn an den Schrauben einfach für Anfänger geeignet, da damit ein zu festes Anziehen quasi unterbunden wird.
    Der Kühler wird über eine Querplatte dann ganz einfach ebenfalls mit gefederten Rändelschrauben fixiert. Damit ist ebenfalls ein zu festes anziehen und Beschädigungen des Boards unterbunden. Merkt man einen stärker werdenden Gegendruck, ist sie fest genug.


    RGB Beleuchtung

    Von der RGB Beleuchtung habe ich beim Kühler am meisten erwartet und meine Erwartungen wurden übertroffen. Die LEDs sind sehr hell, im Vergleich zu Corsair RGB Lüftern auf 7V gedrosselt und dem beleuchteten LED Logo meiner GTX 970. Die Farbmodi funktionieren alle relativ gut, und dass selbst durch das geschlossene Seitenteil mit Sichtfenster. Einzig einen Farbwechselmodus, der die Farben am Stück wechselt ohne zwischenzeitlich komplett dunkel zu werden hätte ich mir dazu gewünscht. Trotzdem alles in allem ist die Beleuchtung super.


    TemperaturLautstärke

    Kommen wir nun also mit zum wichtigsten Teil des Tests, nämlich dem Temperatur und Lautstärketest.
    Die Temperaturen verhalten sich bei mir im Idle zwischen 28 und 30°C, dies ist im Vergleich zu meinem alten Kühler von Arctic Freezer Extreme oder sowas rund 2-4°C kühler.
    Unter Volllast mit Prime95 pendelt sich die Temperatur nach wenigen Minuten bei rund 58-60°C ein. Dabei bleibt der Kühler trotzdem relativ leise und es ist nur ein leichtes Rauschen zu vernehmen. Eventuell kommt dies jedoch bei mir von einem anderen Lüfter, daher gebe ich dem Kühler trotzdem diesen Punkt in Lautstärke dazu.
    Ich habe in diesem Test nicht den beigelegten Adapter zum Drosseln der Lüftergeschwindigkeit genutzt. Damit würde der Kühler auf 400-1000rpmmin gedrosselt werden und wäre dementsprechend leiser. Mit einem Headset auf dem Kopf hört man den gesamten PC aber generell nicht mehr.


    ProContra

    Pro
    -Einfache Handhabung durch leicht zu verbauende Komponenten
    -Betriebsanleitung mehrsprachig
    -RGB Beleuchtung bietet Individualität
    -Flaches, schickes modernes Design
    -Beleuchtetes LEPA Logo
    -Guter und umfangreicher Verpackungsinhalt
    -Leiser Betrieb
    -Gute Kühlleistung

    Contra
    -Betriebsanleitung leicht unübersichtlich durch 1 Anleitung für jede Montageweise bedeutet sie ist leider durcheinander geschrieben, Punkt 1.3 und 1.4 beziehen sich auf LGA775, 1366, 115x Sockel und Punkt 2 auf LGA2011, 2011-3
    -Beleuchtungsmodi nicht einzeln einstellbar bzw. Farben nur aus vordefinierten auf der Fernbedienung auswählbar wenn doch habe ich diese Option jedoch nicht gefunden


    Fazit

    Der LEPA NEOllusion Tower Kühler ist für mich als Tester ein wahres Geschenk. Im Vergleich zu meinem alten Kühler ist er leiser, bringt eine RGB Unterstützung mit und hat generell ein kompakteres, schöneres Design, welches in Schwarz Matt ziemlich edel aussieht. Die Montage ist für Anfänger und Personen geeignet, die das erste Mal ihren oder einen PC zusammenbauen und ist kinderleicht. Von mir gibts für das Design, die Lautstärkeentwicklung und auch für das eigentliche Preis- Leistungsverhältnis eine klare Kaufempfehlung. Der Verpackungsinhalt und Aufmachung der Verpackung war in diesem Umfang ungewohnt umfangreich, aber das ist auch gut so.

    Alles in allem bin ich froh einer von wenigen Testern dieses Kühlers gewesen sein zu dürfen, und möchte mich hiermit noch einmal bei Mindfactory für die Chance bedanken.



    Das System auf dem der Kühler verbaut wurde bestand übrigens aus einem Xeon E3-1230 v3 auf einem Z87 Board Ja ich weiß, falsches Board aber der Xeon sollte auch vor 2 Jahren schon getauscht werden.
  • top cpu cooler macht was er soll

    top cpu cooler macht was er soll

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