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Letzte Aktualisierung:

Bewertungen für Dell Thunderbolt Dock TB16, 240W (452-BCOS)

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Bewertungen (1)

4.0 von 5 Sternen

Bewertungsverteilung

  • Gut mit kleiner Designschwäche, beim LAN Port Vorsicht unter Linux geboten

    Wir betreiben mehrere Dell XPS 13 2017 9360-9986 (https://geizhals.de/dell-xps-13-2017-silber-9360-9986-a1681489.html) mit den Dell TB Docks unter Linux Mint 18.3 als Entwickler Maschinen.

    Da TB3 bzw. USB-C ja immer mehr Verbreitung findet, war die Idee, "universelle" Arbeitsplätze zu schaffen, jeder Mitarbeiter, der ein Notebook mit TB3 Port hat, soll sich an einen Platz hocken, das eine TB3 Kabel anschließen und loslegen können. Die Idee geht soweit auch auf.

    Mit den fragwürdigen Thunderbolt Sicherheitsoptionen im UEFI deaktiviert läuft das Dock auch augenscheinlich problemlos ohne irgendwelche Treiberinstallation, USB3.0 A sowie C Ports, alle Monitorausgänge, Sound, Ladefunktion, alles über ein Kabel am Notebook. Prima.

    Vorsicht ist aber beim LAN Port geboten:
    Der meldet sich zunächst völlig korrekt, man bekommt auch sofort eine Verbindung zustande, aber: Die Daten, die man über den Port erhält, sind nicht "korrekt". Es werden zufällig einzelne Bits geflippt.
    Überprüfen lässt sich das relativ leicht, indem man eine größere Datei, z.B. ein iso image, aus dem Internet oder LAN lädt und die Prüfsumme der lokalen Datei mit vorberechenten Prüfsummen vergleicht.
    Kurz browsen mag so noch funktionieren, aber schon die Installation eines einfachen Paketes über den Paketmanager schlägt fehl.
    Die Schuld daran liegt wohl weder beim DellDock direkt, noch beim Realtek LAN Chip, sondern beim ASMedia ASM1042A USB3 extended Host Controller, über den der LAN Chip angebunden wird. Die Treiber / Firmware für diesen EHC behandeln Interrupts fehlerhaft, was zu Fehlern im RX Buffer der Netzwerk Karte führt.
    (https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/1667750)

    Die Gute Nachricht: Mit den aktuellen Kernel Versionen (ich glaube ab 4.15.6) hat ein Workaround enthalten, der den LAN Port benutzbar macht, bis ASMedia mit neuer Firmware um die Ecke kommt.
    Die Empfehlung: Erstmal LAN Port deaktivieren, per WLAN aktuellen Kernel besorgen, dann den LAN Port wieder an.

    Die einzige Design Schwäche, die ich an dem Dock erkennen kann, ist die Position des Thunderbolt Kabels zum Host:
    Wird das Dock "richtig" hingestellt, d.h. mit der Vorderseite (2x USB 3.0 A und 3.5mm Klinkenbuchse) nach vorne, liegt das recht kurz Thunderbolt Kabel nach Links an. Das Dell XPS 13 hat seinen Thunderbolt Port ebenfalls auf der linken Seite.
    => Entweder man biegt das recht kurz bemessene Kabel U förmig, damit man das Notebook ebenfalls nach vorne ausrichten kann, um z.B. das Display noch mit zu benutzen, dann verbaut das Display des Notbooks aber die Front seitigen USB und den Audio Port des Docks, oder man dreht das Notebook um 180°, mit dem Rücken zum Nutzer, damit man das Notebook flexibler platzieren kann.
    Ganz schön dämlich finde ich.
    Dafür gibts einen Stern Abzug, ansonsten ist das Dock wirklich gut.

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